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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Lohstroh erhält Ehrenmedaille

05.12.2011

BRAKE Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt Hans-Dieter Lohstroh auf der SPD-Mitgliederversammlung im Hotel Landhaus am Stadion. Der ehemalige Landtagsabgeordnete und frühere Landrat Udo Zempel ließ es sich nicht nehmen, Lohstroh die in der Partei höchst selten verliehene Willy-Brandt-Medaille zu überreichen. „Nicht nur für Hans-Dieter Lohstroh ist diese Medaille eine Ehre, sondern auch für alle, die ihn unterstützt haben“, betonte Zempel. Hans-Dieter Lohstroh war viele Jahre lang Ratsherr der Stadt Brake und ist bis heute Kreistagsabgeordneter für die SPD. Er habe sich stets durch sein Engagement und den friedlichen Umgang ausgezeichnet, lobte Zempel. Dabei sei Lohstroh nicht nur Vertreter seiner Partei, sondern Ansprechpartner für alle geblieben.

Der Vorsitzende des Braker SPD-Ortsvereins, Holger Kromminga, zeichnete anschließend 14 Mitglieder aus, die ein Vierteljahrhundert und länger Mitglieder der Partei sind. Dazu erinnerte er an bedeutende Ereignisse aus den jeweiligen Eintrittsjahren.

Als Johannes-Georg Büsing, Rolf Cordes, Udo Hümmer, Ursula Schinski und Peter Oberegger vor 25 Jahren eintraten, war nach dem Tschernobylunglück gerade der Atomausstieg ein aktuelles Thema. Im Eintrittsjahr von Helmut Schley, Adolf Haase, Berthold Kimme und Hinrich Klaasen 1971 wurde Altkanzler Willy Brandt mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Zehn Jahre zuvor, 1961, trat Willy Brandt als Kanzlerkandidat an – und August Ede und Helmut Jäger der Partei bei.

Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Erwin Thoms geehrt. Damals wurde der Sozialdemokrat Ernst Reuter erster regierender Bürgermeister von Berlin. Erwin Thoms wurde die Mitgliedschaft quasi in die Wiege gelegt: Bereits sein Opa war in der SPD und sein Vater war eine Zeit lang 1. Vorsitzender und Stadtratsmitglied.

Im Jahre 1946 hielt die SPD ihren ersten Parteitag nach Kriegsende ab, in diesem Jahr entschieden sich Theo Bischoff und Erich Becker für den Eintritt in die Sozialdemokratische Partei. Theo Bischoff schwor sich, berichtete er, nachdem er 1946 aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, dass er nie wieder einen Krieg oder Nationalsozialismus erleben wollte. Aus diesem Grund sei er Sozialdemokrat geworden.

Die Unterbezirksvorsitzende Karin Logemann betonte, dass sie die Partei in der Wesermarsch „auf breite Füße stellen“ wolle. Dazu gehörten Arbeitsgemeinschaften wie „60 plus“ sowie neue Ortsvereine der Jusos. Sie zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung an den sieben Regionalkonferenzen in Niedersachsen. Von den rund 55 000 Mitgliedern hätten sich 40 000 daran beteiligt, rechnete Logemann vor.

Mit einer Weihnachtsfeier klang die Versammlung aus.

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