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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Lokalpolitiker zeigen Optimismus

18.01.2013

Berne /Lemwerder Optimismus aller Orten und bei den Vertretern aller Parteien der südlichen Wesermarsch herrscht vor der Landtagswahl an diesem Sonntag (8 bis 18 Uhr): Die Vertreter von CDU und FDP setzen ganz darauf, dass das Bündnis für fünf weitere Jahre regieren wird, SPD und Bündnis 90/Die Grüne glauben an einen Machtwechsel in Niedersachsen. Alle Parteienvertreter appellieren an die Bürger, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Wir wollen die Nummer eins in der Gemeinde bleiben“, gibt sich Karl-Ernst Thümler, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender in Berne, kämpferisch. Zahlen nennt er nicht (2008: 40,5). Er glaubt fest daran, dass das Ziel erreicht wird, denn mit Björn Thümler habe man einen „super Kandidaten“, der sich für diese Region einsetze. Auch auf Landesebene erwartet er die CDU als Sieger. „Ich bin zuversichtlich, dass alles so bleibt, wie es ist.“

Dem schließt sich sein Kollegen aus Lemwerder, Wolf Rosenhagen, an. In dem südlichsten Ort der Wesermarsch erwartet er für seine Partei ein Ergebnis von 25 + x Prozent. „Dann wären wir zufrieden“, sagt er. 2008 holten die Christdemokraten 28,2 Prozent.

Andreas Jabs, kommissarischer Ortsvereinsvorsitzender der SPD Lemwerder, beruft sich auf sein Gefühl. Auf Grund der allgemeinen Stimmungslage im Ort erwartet er, dass die SPD in Lemwerder fast 50 Prozent (2008: 41,7) erreichen wird. Insgesamt sieht er auf Landesebene ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Es könnte gerade so zum Regierungswechsel reichen“, meint er.

Olaf Damerow, Vorsitzender der SPD in Berne, setzt im Ort auf ein „gutes Ergebnis“. Mehr als 30 Prozent der Stimmen (2008: 32,3) würden seinen Anspruch erfüllen. Olaf Damerow geht nicht nur davon aus, dass Karin Logemann das Direktmandat des Wahlkreises gewinnt, sondern auch, dass es in Hannover zu einem Wechsel kommen wird. „Es müssen Veränderungen angegangen werden“, sagt er.

Für Bündnis 90/Die Grünen geht es in Berne darum, „dass die Gemeinde ein Gesicht bekommt, das von grünen Inhalten geprägt ist“, so Ratsfrau Verena Delius. „Die Tendenz zu den Grünen hin wollen wir durch ein gutes Wahlergebnis bestätigen“, bekräftigt sie. 2008 hatten die Grünen in Berne 8,8 Prozent der Stimmen bekommen. Auf Landesebene erwartet Delius einen knappen Wahlausgang. „Der Wechsel wird aber kommen“, glaubt sie.

Brigitta Rosenow, Ratsfrau der Grünen in Lemwerder, weiß, dass ihre Partei in der Gemeinde „nicht ganz so stark“ ist. Mit zehn Prozent (2008: 6,6) wäre sie total zufrieden. „In Hannover brauchen wir einen Wechsel“, hofft sie auf einen Sieg von Rot-Grün.

„Die bundespolitische Lage der FDP wird sich auf die Landtagswahlen auswirken“, schätzt der Gemeindeverbandsvorsitzende in Lemwerder, Harald Schöne. Auf Landesebene sieht er seine Partei knapp über der Fünf-Prozent-Hürde, in Lemwerder erwartet er 6 + x Prozent (2008: 9,8). Im Ort hätten die Liberalen den Schwerpunkt des Wahlkampfes auf die Bürgermeisterwahl gelegt, gesteht er.


Ein Spezial unter   www.nwzonline.de/landtagswahl-2013 
Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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