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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Makler und Verwalter sollen Qualifikation nachweisen

09.06.2017

Nordenham Bisher brauchen Immobilienmakler nur eine Gewerbeanmeldung und eine Haftpflichtversicherung, um berufstätig werden zu können. Immobilienverwalter benötigen noch weniger: nur eine Gewerbeanmeldung. Das soll sich ändern. Der Deutsche Bundestag berät über ein Gesetz, das sowohl Maklern als auch Verwaltern eine Sachkundeprüfung auferlegt. „Es geht darum, dass wir Leitplanken einziehen und so den Verbraucher auf die sichere Seite bringen“, sagt CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen.

Sie tritt ebenso wie ihre CDU-Fraktionskollegen in Berlin dafür ein, dass ein Qualifikationsnachweis vorgeschrieben wird. Ihrer Ansicht nach soll auch ein Zertifikat Kunden deutlich machen, ob diese Qualifikation vorhanden ist. Das sei auch wichtig, weil viele Menschen Wohneigentum für ihre Alterssicherung erwerben.

Rat für die weiteren Beratungen über den Gesetzentwurf in Berlin holte sich die Bundestagsabgeordnete jetzt bei der Nordenhamer Immobilienfirma Otto Boekhoff.

„Dieses Thema hat eine Riesenbedeutung“, sagte Geschäftsführer Guido Boekhoff. Er hat ein Studium zum Diplom-Betriebswirt (Fachrichtung Immobilienwirtschaft) absolviert und arbeitet als Verwalter in dem von seinem Vater vor 46 Jahren gegründeten Unternehmen.

Wenn ein Mitglied einer Eigentümergemeinschaft die Verwalteraufgabe übernimmt, wisse dieser in der Regel nicht, um was es geht. So könnten auch Möglichkeiten der Energieeinsparung ungenutzt bleiben.

Auch vielen Kleinstunternehmen fehlten die Qualifikationen. „Das ist für den Kunden gar nicht transparent“, so Guido Boekhoff. Er begrüßt die Gesetzesinitiative.

Auch der bei Firma Boekhoff für den Immobilienverkauf zuständige Geschäftsführer Matthias Janßen hält einen Qualitätsnachweis für nötig im Interesse der Kunden. Der ausgebildete Groß- und Außenhandelskaufmann hat eine Weiterbildung zum Immobilienfachwirt absolviert. „Ich bin ein Quereinsteiger, seit acht Jahren als Makler tätig und muss mich permanent fortbilden“, berichtete Matthias Janßen der Abgeordneten.

Fazit des Gesprächs: Eine 15-stündige Schulung, wie im ersten Gesetzentwurf vorgesehen, reicht keineswegs aus. Regelmäßige Weiterbildung muss vorgeschrieben werden. Nötig erscheint auch, dass sowohl Makler als auch Vermittler nicht nur eine Haftpflichtversicherung abschließen, sondern auch eine Vermögensschaden- und eine Vertrauensschaden-Versicherung.

Astrid Grotelüschen will sich nun in Berlin für eine möglichst praxisnahe Regelung im Interesse der Kunden einsetzen.

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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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