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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Volksfest: Markt beginnt ab 2014 schon am Freitag

01.11.2013

Rodenkirchen Der Würfel ist gefallen: Ab 2014 beginnt der Rodenkircher Markt schon am Freitag. Dafür hat am Mittwochabend der dreiköpfige Marktausschuss des Gemeinderates mit Mehrheit gestimmt. Der Vorsitzende Günter Busch (CDU) und Helge Thoelen (Grüne) votierten für die Veränderung, Hermann König (SPD) dagegen.

Das letzte Wort hat am Donnerstag, 7. November, der Gemeinderat. Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass der Marktbetrieb am Freitag um 15 Uhr beginnt und an den übrigen vier Markttagen wie bisher um 14 Uhr. Offiziell eröffnet wird der Markt auch in Zukunft am Sonnabend. Auch der Umzug wird weiterhin an diesem Tag stattfinden. Ebenfalls einstimmig lehnte es der Ausschuss ab, die Standgebühren zu erhöhen.

„Höhere Kosten“

Kurios an der Abstimmung ist, dass die Initiative zur Verlängerung des Marktes im vergangenen Jahr von der SPD/WPS-Minderheitsgruppe ausgegangen war. Inzwischen ist die Gruppe aber wieder von dieser Marschrichtung abgerückt. Das habe auch die Sitzung in dieser Woche gezeigt, an der der Gruppensprecher Siegmar Wollgam – er hatte 2012 den Antrag gestellt – aber nicht teilnehmen konnte, berichtete Hermann König.

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König machte deutlich, dass er persönlich die Verlängerung immer kritisch gesehen habe. Er könne sie nur akzeptieren, wenn gewährleistet sei, dass kein Großfahrgeschäft deswegen ausbleibt. Wie berichtet, hatten sich einige Betreiber von Großfahrgeschäften gegen die Vorverlegung ausgesprochen, weil die Zeit für den Aufbau zu knapp werden könnte. Zudem fürchtet König, dass den Schaustellern höhere Kosten für Personal und Strom entstehen, ohne dass sie höhere Einnahmen haben.

Auch die Schausteller-Sprecherin Marlies Cattelmann sagte, sie persönlich sei gegen die Vorverlegung auf Freitag, akzeptiere aber selbstverständlich eine demokratische Entscheidung. Sie glaube nicht, dass die Zeit für die Inhaber von Großfahrgeschäften zu knapp werde. Und wenn doch ein Schausteller abspringe, werde sich für ihn ganz gewiss ein anderer finden, der gerne mit seinem attraktiven Fahrgeschäft nach Rodenkirchen kommen werde.

Schausteller stimmen zu

Der CDU/Grünen-Sprecher Günter Busch sagte, seine Gruppe habe sich einstimmig für die Vorverlegung entschieden. Dafür nannte er im Wesentlichen zwei Gründe: Zunächst hätten sich gut 60 Prozent der Schausteller in einer Umfrage der Gemeinde für die Vorverlegung ausgesprochen. Acht der zwölf Betreiber von Großfahrgeschäften seien ebenfalls dafür gewesen, vier dagegen. Einer der zwölf hatte geschrieben, er lehne die Verlängerung ab, wenn die Standgebühren steigen. Da sie gleich bleiben, wertete Busch diese Aussage als Zustimmung.

Außerdem habe sich die Arbeitswelt geändert. Einerseits hätten viele Arbeitnehmer ab Freitagmittag frei, andererseits dulde es kaum noch ein Chef, dass sein Mitarbeiter am Montag marktgeschädigt zur Arbeit komme. Auch andere Märkte fangen inzwischen am Freitag an, der Vechtaer Stoppelmarkt sogar am Donnerstag – und nirgendwo sei diese Vorverlegung wieder rückgängig gemacht worden, sagte Busch.

Marktmeister Walter Lübben äußerte keine Meinung, gab aber zu bedenken, dass fünf Markttage reichlich lang werden könnten. Er warnte davor, den Dienstag zu streichen, denn dieser letzte Markttag sei „eine Granate“.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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