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Verkehr: Mehr Sicherheit an Deichstraße

19.04.2016

Lemwerder Fußgänger, die auf die Fahrbahn ausweichen müssen; eine enge Fahrbahn, die Fahrzeugführer im Begegnungsverkehr auf den viel zu kleinen Fußweg zwingt; parkende Autos als zusätzliche Hindernisse sowie ein stellenweise schlecht einsehbarer Straßenverlauf: An der Deichstraße in Lemwerder kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer. Nun soll Abhilfe geschaffen werden.

Wie Fachbereichsleiter Matthias Kwiske ankündigt, soll in Absprache mit einem Hausbesitzer in einer besonders gefährlichen Kurve ein neuer Gehweg angelegt werden. Zudem soll verstärkt auf die Fahrzeugführer eingewirkt werden, ihre Autos nicht mehr wie bisher in diesem Bereich abzustellen.

„Wenn kein gewichtiger Grund dagegen spricht, dann werden wir auch einen Antrag beim Landkreis auf Geschwindigkeitsreduzierung stellen“, greift der Fachbereichsleiter zudem einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat auf.

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Auch in der Ritzenbütteler Straße sollen nach Beendigung der Deicherhöhungsarbeiten wieder die Schilder mit Gewichts- und Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgestellt werden, heißt es in dem Antrag der SPD weiter. Das werde auch geschehen, erklärt Matthias Kwiske, sobald die Schilder gefunden worden sind. „Der Landkreis und wir suchen noch“, sagt Kwiske.

Einen Prüfauftrag hat der Fachbereichsleiter aus der jüngsten Fachausschusssitzung mitgenommen: Die FDP-Fraktion möchte eine Kostenaufstellung für den Bau eines weiteren Fuß- und Radweges an der Deichseite der Flughafenstraße. Hier ist bisher nur auf der Seite zur Weser hin ein Fuß- und Radweg vorhanden – und der, laut FDP, „teilweise mit unzureichender Breite“.

Die Liberalen erinnern daran, dass es sich beim Teilstück Flughafenstraße um den Weser-Radweg handelt, die zweitmeist befahrende Fernradwegstrecke Deutschlands.

Ein weiterer Fuß- und Radweg sei aber nicht nur aus touristischen Gründen erforderlich, sondern auch für Arbeiter dort ansässiger Betriebe, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren würden und nicht zuletzt wegen des geplanten Baus der Osttangente und dem damit erwarteten steigenden Verkehrsaufkommen.

Statt dieser Variante hatte Wolf Rosenhagen (CDU) für seine Fraktion beantragt, auch die Kosten für einen Fuß- und Radweg auf dem Deich zu ermitteln. Dieser Antrag wurde jedoch von der Ausschussmehrheit abgelehnt.

Die Fuß- und Radwege in der Gemeinde sollen insgesamt in Augenschein genommen werden, kündigt Matthias Kwiske weiter an. Im Anschluss werde ein Sanierungsprogramm erstellt. Bürger könnten der Verwaltung mit Hinweisen auf mögliche Schäden bei der Erstellung dieses Sanierungsprogramms helfen, sagt Matthias Kwiske.

Im Ausschuss wurde darüber diskutiert, ob zunächst eine Kriterienliste über mögliche Schäden erstellt werden soll, damit die Bürger auch wissen, ob und was sie melden sollen. Schließlich wurde dieser Gedanke aber doch verworfen. Die fachliche Einschätzung würden die Bauhofmitarbeiter vornehmen, hieß es.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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