• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Soziales: Mehrgenerationenhaus auf sicheren Füßen

29.09.2015

Nordenham Gute Nachrichten aus Berlin: Die Bundesregierung misst Mehrgenerationenhäusern eine immer größere Bedeutung zu und will sie daher auf Dauer sichern. Familienministerin Manuela Schwesig hat eine Verlängerung des Förderprogramms für 2016 zugesagt und darüber hinaus verkündet, dass die Zuschüsse für Mehrgenerationenhäuser auch in den Finanzplan 2017 bis 2019 aufgenommen werden. „Das freut uns natürlich sehr“, sagt Henriette Eichner. Die ehemalige Geschäftsführerin des Caritas-Kreisverbandes hatte 2007 das Mehrgenerationenhaus aufgebaut und weiß, dass Fördergelder des Bundes für die Existenzsicherung eine entscheidende Rolle spielen.

Finanzierungsplan des Mehrgenerationenhauses für 2015

Selbst erwirtschaftete Mittel: 65 080 Euro (37,79 %)

Bundesrepublik Deutschland: 30 000 Euro (17,41 %)

Caritas-Verband: 30 000 Euro (17,4 %)

Stadt Nordenham: 15 000 Euro (8,71 %)

Landkreis Wesermarsch: 10 000 Euro (5,80 %)

Sponsoren aus der Wirtschaft: 10 000 Euro (5,80 %) Land Niedersachsen: 5000 Euro (2,90 %)

Caritas-Stiftung und Mehrgenerationenhaus-Stiftung: 4700 Euro (2,73 %)

Spenden: 2500 Euro (1,45 %)

Inzwischen ist Henriette Eichner zwar Pensionärin und daher nicht mehr beruflich für das Mehrgenerationenhaus zuständig, aber in ehrenamtlicher Funktion bleibt sie der sozialen Einrichtung an der Viktoriastraße treu. Sie arbeitet jetzt als Delegierte im Expertennetzwerk der Mehrgenerationenhäuser auf Landes- und bald auch auf Bundesebene mit. Gemeinsam mit der Einrichtungsleiterin Claudia Redmer war Henriette Eichner dabei, als Ministerin Manuela Schwesig in Berlin beim Tag der Mehrgenerationenhäuser die Finanzierungszusage bekannt gab.

Bei der Veranstaltung teilte die Ministerin mit, dass sich die Bundesregierung, die Länder und die Kommunalen Spitzenverbände auf ein gemeinsames Engagement zur „Verstetigung“ der Mehrgenerationenhäuser verständigt haben. Diese Botschaft hören Henriette Eichner und ihre Mitstreiter gerne, denn bislang mussten sie immer mit Sorge und banger Erwartung der nächsten Förderperiode entgegensehen. „Die Nachhaltigkeit haben wir schon immer im Blick“, sagt Henriette Eichner, „wir sind froh und dankbar, dass uns alle Parteien dabei unterstützen.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Freude teilen auch die beiden Paten des Mehrgenerationenhauses, Bärbel Stührenberg und Dr. Rainer Menge. Trotz der zugesagten Zuschüsse aus öffentlichen Kassen seien Zuwendungen aus der Wirtschaft aber nach wie vor unverzichtbar. „Ohne Spenden geht es nicht“, betont Bärbel Stührenberg.

Das Wohlwollen der Entscheidungsträger in Berlin haben sich die Mehrgenerationenhäuser, von denen es rund 450 in ganz Deutschland gibt, nicht zuletzt durch ihre Verdienste bei der Integration ausländischer Mitbürger erworben. Ministerin Manuela Schwesig lobt ausdrücklich das Engagement in der Flüchtlingshilfe. Zudem gelten aus Sicht der Bundesregierung die Ehrenamtsarbeit sowie die Tätigkeiten in dem Themenbereich Alter und Pflege als förderungswürdige Schwerpunkte.

Das Mehrgenerationenhaus Nordenham, in dem 5 haupt- und 80 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig sind, kooperiert bei der Flüchtlingsarbeit mit dem Refugium Wesermarsch und will zusätzliche Angebote schaffen. Dazu gehört die Anschaffung einer Medienbox, die von der Stiftung Lesen zusammengestellt wird und beim Vermitteln der deutschen Sprache helfen soll. In der Kiste befinden sich Bücher, Spiele und eine Lieder-Compact-Disc sowie Bastel- und Malutensilien. „Wir müssen Flüchtlinge als Zugewinn und Bereicherung unserer Gesellschaft sehen“, macht Caritas-Kreisvorsitzender Ludger Abeln deutlich.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.