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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Mode 2030: Schickes aus Zeitungspapier und Plastik

13.05.2017

Rodenkirchen Im Jahr 2030 ist die Zeitung den Menschen noch näher als heute: Manche tragen sie sogar auf der Haut. So stellen es sich Mädchen der siebten und achten Klassen der Oberschule Rodenkirchen vor, wenn sie auf die Mode in 13 Jahren blicken.

„Leben und arbeiten 2030“ hieß die Projektwoche, die am Freitagvormittag mit der Präsentation der Ergebnisse zu Ende gegangen ist. In rund 20 Gruppen hatten sich die 560 Schüler unter dem Motto „Einmal Zukunft und zurück“ auf die Suche nach der Welt von 2030 begeben.

Die Siebt- und Achtklässlerinnen befassten sich unter der Leitung der Lehrerin Christiane Wallait-Plaschke und der Sozialpädagogin Gunda Rozema mit „Kleidung aus Müll“, wie auch der unprosaische Titel ihrer Arbeitsgruppe lautete. Die Grundthese lautete: Wegen Ressourcenknappheit müsse Gebrauchtes wiederverwertet werden – beispielsweise Zeitungspapier und Plastiktüten.

Dass dies keine Zukunftsvision ist, sondern schon Gegenwart, zeigte ihnen ein Film über eine Unternehmerin aus Bangladesh, die mit großem Erfolg aus Plastikmüll Handtaschen herstellt.

„Oh Schreck, der Markt ist weg“, wird sich mancher gedacht haben, der sich bei Noel Möller aus der 10 aR das Modell von „Rodenkirchen 2030“ genauer ansah. In der Tat protzt auf dem Marktplatz ein riesiges Einkaufszentrum. „Es ist groß genug, dass auch der Rodenkircher Markt darin stattfinden kann“, sagt Noel Möller. Die Gruppe hat 150 Rodenkircher danach befragt, was sie für 2030 erwarten.

Auch nach dem Kernkraftwerk fragten sie. Die meisten plädierten für den Abriss, der ja auch geplant ist, aber 2030 noch nicht vollendet sein wird. Andere wollten darin eine Shopping-Mall oder ein Schwimmbad einrichten.

Beim Wetter stehen die Zeichen für unsere Region auf mehr Sturmfluten und mehr Überschwemmungen, fand eine andere Gruppe heraus. Und in der Mensa, die zum „Café 2030“ wurde, fanden sich auf der Karte Vegetarisches, Veganes, Biologisches, ein afghanisches Gericht und auch etwas vom Schwein aus der Massentierhaltung.

 Eine Pressegruppe hat Erfahrungen und Erkenntnisse der Arbeitsgruppen in Wort und Bild dokumentiert. Einige dieser Berichte wird die NWZ Anfang nächster Woche auf einer Seite veröffentlichen.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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