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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Naturschutz mehr beachten“

15.12.2016

Lemwerder Umwelt- und Naturschutz sollten bei der Ausweisung von Gewerbe- und Wohngebieten keine untergeordnete Bedeutung haben. Das ist in der Vergangenheit in Lemwerder so gewesen, findet Hermann Robert Meyer. Das in den kommenden fünf Jahren zu ändern, ist einer der Gründe für den 36-jährigen Finanzbuchhalter gewesen, für die neu gegründete Wählergemeinschaft „Unabhängige Wähler Lemwerder" (UWL) im September für den Gemeinderat zu kandidieren.

Mitglied in fünf Fachausschüssen

Hermann Robert Meyer ist Beigeordneter im nichtöffentlich tagenden Verwaltungsausschuss. Außerdem arbeitet er im Finanz- und Planungsausschuss mit, im Bau- und Straßenausschuss, im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft und Umwelt, im Sportausschuss und im Feuerwehrausschuss.

Der 36-Jährige gehört der dreiköpfigen UWL-Fraktion an.

„Viele Entscheidungen wurden in der Vergangenheit aufgrund von absoluten Mehrheiten und nicht aufgrund sachbezogener Diskussionen getroffen“, beschreibt er seine Erfahrungen als langjähriger Besucher von Rats- und Ausschusssitzungen. Mit seinen beiden Fraktionskollegen strebt der Lemwerderaner nun an, „Planungen in der Gemeinde in einen größeren Zusammenhang zu stellen“. Dabei sollen Bürger frühzeitig beteiligt werden – bei größeren Projekten wie der Osttangente dann auch über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus.

Statt noch mehr Gewerbegebiete auszuweisen, fordert Meyer verstärkt „attraktive und ortskernnahe Wohnbaugebiete“, auch um dem Einwohnerrückgang entgegenzuwirken. Dabei muss insbesondere der sozialverträgliche Wohnungsbau forciert werden.

Weil Umwelt- und Naturschutz dem verheirateten Familienvater (eine Tochter) bisher zu kurz gekommen sind, will er sich für eine Baumschutzsatzung einsetzen und einen Naturschutzbeauftragten installieren. Zum Umwelt- und Naturschutz gehört für den 36-Jährigen auch ein schlüssiges, kommunales ganzheitliches Verkehrskonzept, in das Fuß- und Fahrradfahrer unbedingt eingebunden werden sollen.

Ein weiteres Schwerpunktthema ist für Hermann Robert Meyer die Transparenz. So muss seiner Meinung nach die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde verbessert und das Online-Angebot ausgeweitet werden. Dazu gehört, bürgerrelevante Informationen zu veröffentlichen – angefangen von der Frage, was die Gemeinde für einen Flächenankauf bezahlt, über die Veröffentlichung des Ortsrechts bis hin zur Frage, ob Themen überhaupt „nichtöffentlich“ beraten werden müssen.

Um die Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem der Bürgereinbindung dienen soll, zu verbessern, setzt er sich für die Schaffung einer entsprechenden Stelle bei der Gemeindeverwaltung ein.

Für die Arbeit in Ausschüssen und im Rat wünscht sich der Lemwerderaner, dass „Themen zukünftig unbedingt bis zu Ende diskutiert werden, bevor es zur Abstimmung kommt“. Vieles braucht einfach mehr Zeit, ist Meyer überzeugt.

Mittelfristig will Hermann Robert Meyer die Grundsteuer wieder absenken. Die gerade erfolgte Erhöhung „sollte kein Dauerzustand bleiben, wenn wir neue Einwohner haben möchten“.

An seiner Heimatgemeinde gefällt ihm der dörfliche Charakter in den Randbereichen. Dagegen wird die Weser als „Plus“ viel zu wenig genutzt.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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