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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ehrennadel in Gold für den Bürgermeister

13.05.2019

Nordenham Ehrungen hat Carsten Seyfarth während seiner über dreijährigen Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Nordenham schon viele vorgenommen. Nun ist ihm selbst eine große Auszeichnung zuteilgeworden. Als Anerkennung für seinen Einsatz für die Belange der Feuerwehren erhielt er die Ehrennadel in Gold des Oldenburgischen Feuerwehrverbands (OFV). Dessen Vertreterversammlung am Samstagnachmittag in der Stadthalle Friedeburg bildete den würdigen Rahmen für die Ehrung des Stadtoberhauptes.

Zu der Versammlung waren 105 der 129 stimmberechtigten Delegierten der 205 Feuerwehren aus den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie aus den kreisfreien Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven nach Nordenham gekommen. Zudem machten etliche Ehrengäste aus der Politik und von Behörden durch ihre Teilnahme deutlich, welch hohen Stellenwert die Feuerwehren für sie haben.

244 Großbrände

Den Wehren im OVF gehörten am Jahresende 2018 insgesamt 14 913 Mitglieder an. Das sei eine leichte Steigerung um 3 Prozent, gab der Verbandsvorsitzende, Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer, bekannt. Die 9989 aktiven Einsatzkräfte schützten je 108 Bürger im Oldenburger Land. Sie hätten eine hohe Verantwortung für die Sicherstellung des Grundschutzes. Zu den aktiven Feuerwehrleuten kommen 2289 Mitglieder der Altersabteilung, 2216 Nachwuchskräfte in den Jugendwehren und 419 Mädchen und Jungen in Kinderfeuerwehren hinzu.

Die aktiven Wehrmitglieder mussten im vergangenen Jahr zu 244 Großbränden, 500 Mittelbränden, 1220 Kleinbränden, 946 Entstehungsbränden und 2628 Fehlalarmen ausrücken. Hinzu kamen 6997 technische Hilfeleistungen, insbesondere bei Unfällen. Immer mehr verlagere sich der Einsatzort auf die Straßen, so Dieter Schnittjer.

Noch nichts von seiner späteren Auszeichnung ahnend, wies Carsten Seyfarth bei einer Podiumsdiskussion mit den Ehrengästen der Vertreterversammlung auf das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Rat und Verwaltung auf der einen sowie den Ortsfeuerwehren auf der anderen Seite hin. Es sei wichtig, die Wehren vernünftig auszustatten, damit die Brandschützer Freude an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit haben und somit der Personalstand gehalten werden kann. Dafür sei auch die hervorragende Kinder- und Jugendarbeit eine entscheidende Säule.

Carsten Seyfarth war nicht der einzige Teilnehmer, der sich bei der Delegiertenversammlung über eine Ehrung freuen durfte. Oliver Moravec, Leiter der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastofenschutz in Celle und Loy, erhielt die OVF-Verdienstmedaille in Silber. Der scheidende Sprecher der Ehrenmitglieder „Die Getreuen“ und frühere langjährige Kreisbrandmeister Ernst-August Müller (Bookholzberg) wurde mit der OFV-Ehrenmedaille, der einzigen ihn noch fehlenden Auszeichnung, bedacht. Andreas Müller (Ganderkesee) wurde für seinen Einsatz mit der Ehrenmedaille in Bronze belohnt.

Sprecher bestätigt

Eine spontane Ehrung nahmen für den Kreisfeuerwehrverband Wesermarsch (KFV) Kreisbrandmeister Heiko Basshusen und Nordenhams Stadtbrandmeister Ralf Hoyer vor. Sie zeichneten den Sprecher der Jugendfeuerwehren im OFV, Klaus Fischer aus Delmenhorst, insbesondere für seine Verdienste bei der Organisation des jährlichen Zeltlagers mit der KFV-Verdienstmedaille aus.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden Klaus Fischer (Jugendfeuerwehren), Dieter Vahlenkamp aus Jever (Feuerwehrmuseum), Ulf Masemann aus Delmenhorst (Pressewart), Thomas Giehl aus Saterland (Öffentlichkeitsarbeit), Frank Hattendorf aus Hude (Atemschutz) und Manfred Kathmann aus Lohne (Kreisbereitschaften) als Sprecher ihres jeweiligen Bereichs bestätigt. Das bis dahin vakante Amt des Sprechers der Kreisfunkmeister übernahm Bernd Dockmann aus Lastrup. Einen Wechsel gab es bei den Sprechern der Ehrenmitglieder: Johann Westendorf (Gristede) ist der Nachfolger von Ernst-August Müller, der nicht wieder kandidierte.

Feuerwehrarbeit gehe heute weit über das Ehrenamt hinaus, machte Kreisbrandmeister Heiko Basshusen in seinem Schlusswort deutlich. Der Eintritt in die Wehr sei zwar freiwillig, doch danach folge die Pflicht zu Einsätzen. Die seien oft eine große Herausforderung und erforderten schwere Entscheidungen. Diese Verantwortung trügen die Feuerwehrleute 365 Tage im Jahr.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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