• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Zwei Transporte nach Litauen geplant

08.02.2019

Nordenham /Butjadingen Nahezu 20 Jahre leitet der Nordenhamer Rolf Krause die Auslandshilfe der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) nun schon. Jetzt will er sich langsam zurückziehen und in diesem Jahr damit beginnen, seinen Nachfolger einzuarbeiten. Doch Max-Peter Michel ist kein „Neuer“; er hat auch schon zehn Hilfstouren mitgemacht.

Rund 1500 Kilometer

Fest steht für die Verantwortlichen, dass es in diesem Jahr wieder zwei Hilfstransporte nach Litauen geben wird. Den ersten vom 4. bis 12. Mai und den zweiten Anfang August. Zunächst wird die Region Roskiskis an der lettischen Grenze angesteuert und später die Gegend um die Hafenstadt Klaipeda. Entfernung: jeweils um die 1500 Kilometer.

Nach der zweiten anstrengenden Tour des vergangenen Jahres hat sich Rolf Krause eine vierwöchige Auszeit genommen. Seitdem sammelt er wieder. Oft wird er im Vorwege von Firmenauflösungen angesprochen oder darf sich bei Haushaltsauflösungen umsehen. Die Folge ist, dass das Lager in der alten Schule in Stollhamm schon meist wieder gefüllt ist. Überwiegend wird Kleidung angeliefert. Gerade in der Vorweihnachtszeit intensiviert er den Kontakt zu zahlreichen Dorfgemeinschaften und kirchlichen Organisationen in Litauen und Lettland. Dabei wird auch schon mal der eine oder andere „Wunschzettel“ per Internet in Richtung Nordenham geschickt.

Was jetzt noch fehlt sind auch Hygieneartikel wie Inkontinenzvorlagen, Seife und Zahnpasta sowie Schulhefte, Tuschkästen, Malblöcke und Bleistifte. Auch Werkzeug aller Art und Zimmertüren würden die Männer um Rolf Krause und Max-Peter Michel gerne mitnehmen.

Und dann ist da noch der Hochdruckreiniger, den sich die Verantwortlichen des Kinderheimes in Juzintai wünschen. Rolf Krause ist guter Hoffnung, dass er den bis Mai noch besorgen kann. Schwieriger wird es da schon, zwei ausgefallene Wünsche zu erfüllen: einen Elektro-Rollstuhl und einen Kleinbus für ein Behindertenheim.

Dankbar ist Rolf Krause, dass er vom Kaufhaus Auffarth in Burhave einige Restbestände übernehmen konnte und dass er auch vom Second-Hand-Laden Ohlemacher in Nordenham immer wieder bedient wird. Auch die Firmen Kronos Titan und Stührenberg in Nordenham unterstützen die Transporte seit Jahren.

200 Spielzeugautos

Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr sind mehr als 200 Spielzeugautos, die Rolf Krause aus einer Auflösung ergattert hat. Er hat die Autos in mehrere kleine Kartons gepackt und freut sich schon jetzt auf leuchtende Kinderaugen. Denn auch an Spielzeug besteht in Litauen ein großer Mangel.

Die beiden Touren in diesem Jahr laufen nach dem bewährten Muster ab. Der weitaus größte Teil der Hilfsgüter wird auf einen 40-Tonner-Lastwagen verladen. Der Rest findet in einem Anhänger Platz, der von einem Kleinbus der Johanniter-Unfall-Hilfe gezogen wird. Mit diesen beiden Fahrzeugen fahren dann jeweils acht Helfer aus der gut 20-köpfigen Truppe an das andere Ende der Ostsee. Bis dahin wird fleißig gesammelt. Wer die Auslandshilfe noch mit Sachspenden unterstützen möchte, sollte sich mit Rolf Krause (Telefon 04731/5518) in Verbindung setzen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.