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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ehrenamt: Kein Zweiter bringt sich so engagiert ein

12.12.2017

Nordenham „Es gibt keinen Zweiten, der sich ehrenamtlich so engagiert und mit so viel Verantwortung für die Sache einbringt.“ Das sagt Museumsleiter Dr. Timothy Saunders über den Nordenhamer Horst Höpken, der bereits seit 1995 unentgeltlich für das vom Rüstringer Heimatbund getragene Museum Nordenham tätig ist – fast jeden Werktag und bei Ausstellungseröffnungen auch am Wochenende.

Ein echtes Vorbild

„Seine Ideen und sein Zutun waren unverzichtbar; ich weiß nicht, wo wir ohne seinen Einsatz heute wären“, lobt auch Hans-Rudolf Mengers, Vorsitzender des Rüstringer Heimatbundes. Für seine Verdienste hat Horst Höpken jetzt die Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft bekommen. Vorstandsmitglied Karin Logemann bezeichnete bei der Ehrung den heute 81-Jährigen als „ein echtes Vorbild für ehrenamtliches Engagement“.

Horst Höpken hat sich laut Karin Logemann mit großem technischen Sachverstand und Können eingebracht. Er hat die Neugestaltung des Museums Nordenham mit begleitet. Darüber hinaus hat er an einer Vielzahl von Projekten ganz wesentlich mitgewirkt. Erwähnt werden können unter anderem Planung und Installation des Filmtheaters, Aufstellung der Gedächtnis-Glocke beim Museum und Rettung und Einbau des Bruderkuss-Freskos.

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1995 hatte der Rüstringer Heimatbund die Trägerschaft des Nordenhamer Museums übernommen. Damals hatte Museumsleiter Timothy Saunders seine Arbeit gerade erst aufgenommen und für Arbeitsgruppen Freiwillige gesucht. Horst Höpken war gerade vorzeitig in den beruflichen Ruhestand getreten. „Ich habe damals nur einen kleinen Finger gegeben, bin dann aber ganz vereinnahmt worden“, schmunzelt der 81-Jährige heute.

Horst Höpken wundert sich im Nachhinein selbst, wieviel Zeit er für das Museum verbracht hat – „aber es hat Spaß gemacht und ich habe mich auch verantwortlich gefühlt.“ Er fügt hinzu: „Das Gefühl, gebraucht zu werden, das ist das Beste, was einem passieren kann.“

Der verheiratete Vater zweier Söhne und Großvater von fünf Enkelkindern ist bereits im Jahr 2007 zum Ehrenmitglied des Rüstringer Heimatbundes ernannt worden.

Ausgebildeter Schlosser

Der Nordenhamer ist in Overwarfersiel bei Dedesdorf geboren worden und aufgewachsen. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er in Bremerhaven eine Ausbildung zum Maschinenschlosser und arbeitete anschließend ein Jahr in Wulsdorf. Dann besuchte er drei Jahre die staatliche Ingenieurschule Hannover, die er als Maschinenbau-Ingenieur der Fachrichtung Konstruktion abschloss.

Fast fünf Jahre hat Horst Höpken anschließend als Konstrukteur für eine Baggerbaufirma in Lübeck gearbeitet. Dann wechselte er zu den damaligen Vereinigten Flugtechnischen Werken VFW-Fokker in Einswarden (später ein Airbus-Werk, heute ein Standort von Premium Aerotec). Horst Höpken fing in Einswarden als Assistent des Ausbildungsleiters an und war von 1967 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1994 Ausbildungsleiter.

Mit Unterstützung der Werkleitung hat er später als ehrenamtlicher Museumsmitarbeiter verschiedene Arbeitsgruppen mit Airbus-Auszubildenden gebildet, die bis zum Abschluss im Jahr 2000 vielfältige Beiträge für die Neugestaltung der Dauerausstellung im Museum Nordenham leisteten.

Sein beruflich erworbenes technisches Können erwies sich als bestens anwendbar bei der Konstruktion von Vitrinen, Podesten und auch Stellwänden im Museum. Horst Höpken hat darüber hinaus bei rund 600 Trauungen und zahlreichen Vortragsveranstaltungen im Museum Gäste betreut und beim Auf- und Abbau mitgewirkt.

Heute, mit 81 Jahren, denkt er noch nicht ans Aufhören: „Soweit die Kräfte reichen, mache ich weiter.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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