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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Stolperfallen schnellstmöglich beseitigen

13.11.2018

Nordenham Bei der Beseitigung der Stolperfallen auf den Geh- und Radwegen entlang der Hansingstraße fordert die CDU-Stadtratsfraktion ein zügiges Handeln. Die Christdemokraten halten daher nichts von dem Vorschlag der SPD, zunächst eine Gesamtplanung zu erstellen und dann mit den ersten Maßnahmen zu beginnen. „Da muss schnellstmöglich etwas geschehen“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Horst Wreden und bezeichnet das Verhalten der SPD in der Angelegenheit als „verwunderlich“.

Die Ausarbeitung einer Gesamtplanung für die 1,9 Kilometer lange Straße wird nach Einschätzung der Christdemokraten zu lange dauern, um noch in diesem Winter die erforderlichen Baumfällungen vornehmen zu können. Aus Naturschutzgründen ist es nur bis Ende Februar erlaubt, Bäume zu beseitigen. Außerdem hält Horst Wreden es für schwierig, kurzfristig ein Unternehmen zu finden, das die Arbeiten ausführt.

Dass zumindest einige Bäume weichen müssen, steht seiner Meinung nach außer Zweifel. Wie viele es am Ende trifft, werde sich im Laufe der weiteren Maßnahmen zeigen. Wichtig sei, dass so rasch wie möglich ein Anfang gemacht werde.

Die CDU-Fraktion setzt sich dafür ein, mit dem Teilabschnitt der Hansingstraße zwischen Schützfelder Weg und Bahndamm zu beginnen. Diesen Bereich hatte auch der Bauausschuss des Stadtrates als Versuchsstrecke ausgewählt.

Nach Auffassung der CDU sollte es vorerst genügen, auf der östlichen Nebenanlage die Stolperstellen aus hochgedrückten Betonplatten zu entfernen, die Fläche einzuebnen und zu pflastern. „Über einen vernünftigen Ausbau können wir uns langfristig Gedanken machen“, sagt Horst Wreden.

Beim heiklen Thema Baumfällungen rät er dazu, abschnittsweise je nach Situation darüber zu entscheiden, ob und wie viele Exemplare abgeholzt werden müssen. Wie berichtet, hatte die Stadtverwaltung ermittelt, dass insgesamt 34 Bäume verschwinden müssen, um die Nebenanlage für Radfahrer und Fußgänger verkehrssicher gestalten zu können. Horst Wreden hat die Hoffnung, dass diese Zahl nicht erreicht wird. Seiner Meinung nach dürfte es an einigen Stellen mit Aufpflasterungen und Verschwenkungen möglich sein, auch ohne Fällungen einen ebenen Weg anzulegen.

Das Problem besteht darin, dass die sich immer mehr ausdehnenden Wurzeln der Bäume die Platten und Pflastersteine auf den Nebenanlagen nach oben drücken. So bilden sich Versackungen und Stolperkanten, die vor allem für ältere Menschen eine Unfallgefahr darstellen.

Die CDU-Fraktion erwartet, dass die Verwaltung in der nächsten Bauausschusssitzung am 22. November ein Grobkonzept für die Herrichtung des Teilstücks zwischen Schützfelder Weg und Bahndamm präsentiert. An der weiteren Planung sollten dann auch die Anlieger beteiligt werden.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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