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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Appell der CDU – „Wir müssen jetzt zur Klinik stehen“

28.02.2019

Nordenham Angesichts einer emotional aufgeladenen Stimmung wegen der Schließung der gesamten Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in der Helios-Klinik in Esenshamm kommt es nach Ansicht der CDU-Fraktion im Stadtrat jetzt darauf an, Flagge für das Nordenhamer Krankenhaus zu zeigen. „Gerade jetzt müssen wir zeigen, dass wir zu dieser Klinik stehen, die für mehr als 30 000 Bewohner im Norden der Wesermarsch die stationäre Versorgung sichert“, heißt es wörtlich in einer Pressemitteilung der Fraktionsführung, der Annegret Conrady, Dr. Tilman Kaethner und Horst Wreden angehören.

Neue Diskussion

Weiter meint die Nordenhamer CDU-Stadtratsfraktion: „Gerade in einer neu aufkommenden Diskussion über Standort und Notwendigkeit von Kliniken in der Wesermarsch müssen die Einwohner des Nordens der Wesermarsch klare Zeichen setzen, dass sie diesen Klinikstandort brauchen und auch annehmen.“

Auf keinen Fall dürfe es dazu kommen, dass Ärzte und Bevölkerung von Nordenham, Butjadingen und Stadland „jetzt diese Klinik meiden.“

Dieses Signal müsse nach Hannover ins Sozialministerium gehen und an Klinikbetreiber Helios, an Krankenkassen, Politik, Mitbewerber „und andere Player“.

Dieses Signal sei auch nötig, weil „die Belegung der inneren, kardiologischen, urologischen und chirurgischen Abteilungen in dem letzten Jahr deutlich zugenommen hat und auch die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Versorgung an diesem Standort gut ist“, so heißt es wörtlich weiter in der CDU-Pressemitteilung.

Annegret Conrady, Dr. Tilman Kaethner und Horst Wreden appellieren an alle Bewohner der nördlichen Wesermarsch: „Wir müssen mit den Füßen abstimmen und klar aufzeigen, dass wir weiterhin eine stationäre medizinische Versorgung im Norden der Wesermarsch brauchen.“

Die CDU-Politiker fügen hinzu: „Auch vor allem unsere älter werdende Bevölkerung benötigt eine stationäre medizinische Versorgung vor Ort und nahebei. Der Norden unseres Landkreises darf medizinisch und in seiner Infrastruktur nicht weiter abgehängt werden.“

Negative Entwicklung

Zur Begründung ihres Appells verweisen die Kommunalpolitiker auf die Entwicklung der vergangenen Wochen. Sie seien negativ für die medizinische Infrastruktur in der Wesermarsch gewesen. „Die Klinik in Esenshamm hat überraschend ihre Geburtsabteilung geschlossen, so dass Schwangere jetzt leider zur Geburt weite Wege auf sich nehmen müssen. Selbst die ambulante Betreuung der Schwangeren scheint noch nicht nachhaltig gesichert, obwohl von vielen Seiten Unterstützungsmöglichkeiten gesucht werden.“

Nach Einschätzung der CDU gibt es aber diese „weiteren Bedrohungen“ für die Gesundheitsversorgung in der nördlichen Wesermarsch: „In unserer strukturschwachen Region gibt es bisher zwei Kliniken, die sich leider (!) in Konkurrenz zueinander sehen. Aufgrund der Schließung der geburtshilflichen Abteilung schlagen der Klinik in Esenshamm und ihrem Betreiber zurzeit aus allen Bevölkerungskreisen verständlicherweise negative Emotionen entgegen. Dadurch werden die guten Mitarbeiter in unserer Klinik – Pflegepersonal, Ärzte und Verwaltungspersonal – zusätzlich stark belastet.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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