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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Nwz-Empfang In Nordenham: Die Klinik bleibt Gesprächsthema Nummer eins

25.02.2019

Nordenham Die überraschende Schließung der Geburtshilfe-Abteilung in der Helios Klinik in Esenshamm ist in den Gesprächsrunden beim NWZ-Jahresempfang das alles beherrschende Thema gewesen. Vize-Landrat Uwe Thöle und Bürgermeister Carsten Seyfarth gingen auch in ihren Ansprachen darauf ein – und sparten nicht mit Kritik.

„Diese Hiobsbotschaft hat uns alle kalt erwischt“, sagte Uwe Thöle und beklagte einen „immensen Imageschaden für die gesamte Wesermarsch“. Der SPD-Politiker machte deutlich, dass die ärztliche Versorgung eine entscheidende Bedeutung für die Lebensqualität habe. Es gehe nun um die Existenz beider Krankenhäuser im Landkreis. Die große Frage sei, welche Strategie der Helios-Konzern verfolge und wie dessen Zukunftspläne für den Standort Nordenham aussehen. Bürgermeister Carsten Seyfarth betonte, dass er genau diese Frage bei einem für diesen Montag anberaumten Treffen mit dem Helios-Vorstand in Hamburg stellen will.

Das Nordenhamer Stadtoberhaupt warnte „bei allem Zorn und aller Wut auf Helios“ davor, der Wesermarsch-Klinik den Rücken zu kehren. „Das haben das Personal und alle Menschen, die für den Erhalt des Standorts auf die Straße gegangen sind, nicht verdient“, sagte Carsten Seyfarth.

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Gefährlicher Treibsatz

Der Bürgermeister betonte, dass die von der Bundesregierung zugesagte Förderung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum kein Lippenbekenntnis sein dürfe. Es sei dringend an der Zeit, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. „Das Herumgeeiere geht mir mächtig auf den Keks“, brachte der Bürgermeister seinen Unmut zum Ausdruck. Er mahnte eine „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ an. Wenn die Bürger in den ländlichen Regionen das Gefühl bekämen, gegenüber den Ballungszentren benachteiligt zu werden, sei das ein „ganz gefährlicher Treibsatz“.

Sowohl der Vize-Landrat als auch der Bürgermeister bedachten die Ehrenamtsaktion „Menschen des Jahres“ von NWZ und OLB mit einem dicken Lob. Uwe Thöle bezeichnete den alljährlichen Empfang im Güterschuppen des Theaters Fatale als „feste Größe im Veranstaltungskalender“. Carsten Seyfarth freute sich über die „immer wieder beeindruckende Leistungsschau des Ehrenamts“.

Die Aufforderung des Bürgermeisters an die Nordenhamer, „etwas mehr Stolz auf unsere Stadt zu entwickeln“, griff OLB-Filialleiter Tammo Seltmann sogleich auf. „Ich bin gerne ein Nordenhamer und stolz darauf“, sagte er. Er sprach allen ehrenamtlich engagierten Menschen seine Anerkennung aus. Die Unterweserstadt könne sich glücklich schätzen, dass hier so viele Bürger in der Freiwilligenarbeit tätig seien. Der Chef der Nordenhamer OLB-Filiale stellte einen Vergleich zum Fußballsport auf: „Abseits ist, wenn keiner hilft“, sagte Tammo Seltmann, „und Ehrenamtler lassen aus Prinzip niemanden im Abseits stehen.“

Digitaler Wandel

Einen Einblick in die Herausforderungen, die der digitale Wandel für Zeitungshäuser mit sich bringt, gab der stellvertretende NWZ-Chefredakteur Ulrich Schönborn. Durch soziale Medien wie Facebook und Twitter habe die Verbreitung von „Hass und Missmut“ deutlich zugenommen. Diese „Empörungskultur“ im Internet würden Populisten und Brandstifter ausnutzen, um die Stimmung zu vergiften.

Der digitale Wandel eröffne den Medien aber auch Chancen. Die Verbreitung der Inhalte wachse auf diesem Weg enorm, berichtete Ulrich Schönborn. Gleichwohl habe die gedruckte Zeitung nach wie vor eine wichtige Bedeutung. Das belege die Investition der NWZ in ein neues Druckmaschine.


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Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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