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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Stadtentwicklung In Nordenham: Tote Fläche am Strand soll belebt werden

06.09.2019

Nordenham Bisher hat der im Jahr 2004 geschaffene Veranstaltungsplatz in Nachbarschaft des Union-Piers am Weserstrand seinen Zweck kaum erfüllt. Regelmäßige Konzerte, Theateraufführungen oder auch Kinderfeste mit einzigartigem Strandflair scheiterten an der fehlenden Ausstattung mit Ver- und Entsorgungsanschlüssen. Ausreichend Strom ist nötig, ebenso eine Sanitäranlage und eventuell eine Einzäunung, um Eintrittsgelder kassieren zu können.

Das will die SPD-Stadtratsfraktion jetzt ändern. Vorsitzender Uwe Thöle, Stellvertreterin Edeltraut Spreen und Stellvertreter Nils Humboldt haben am Donnerstag in einem Pressegespräch einen entsprechenden Antrag an den Stadtrat vorgestellt.

Danach soll die gepflasterte tote Fläche in unmittelbarer Nähe zum Nordenhamer Weserstrand mit Wasser- und Stromversorgung ausgestattet werden. Zudem soll ein Entsorgungspunkt zur Pumpstation geschaffen werden, die sich in unmittelbarer Nähe befindet.

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Die Stadtverwaltung soll die Kosten ermitteln. Spätestens im Frühjahr nächsten Jahres soll das Vorhaben umgesetzt werden.

Gleiches fordert die SPD-Stadtratsfraktion für die sogenannte Osterfeuerwiese bei der ehemaligen Jugendherberge. Hier könnte eine Wasser- und Stromversorgung über das geplante Hostel erreicht werden, meint die SPD. Die Stadtverwaltung soll darüber mit dem künftigen Hostelbetreiber sprechen. Die SPD verspricht sich davon nachhaltige Unterstützung für das hier alljährlich stattfindende Fonsstock-Festival.

Geld steht laut SPD im Haushalt ausreichend zur Verfügung, weil 60 000 Euro für eine Strandbar eingeplant sind, dieses Vorhaben aber gescheitert ist. Dieses Geld müsse jetzt entsprechend umgewidmet werden.

Die Sozialdemokraten drängen zugleich darauf, die bereits vorhandenen Pläne für Wasserspielgeräte am Strand im Frühjahr nächsten Jahres umzusetzen. Die Geräte sollen auf dem Spielplatz bei der Fläche installiert werden, wo das „Lehrschwimmbecken“ zurückgebaut werden musste. Die Kosten sind auf 60 000 Euro veranschlagt.

Die SPD ist überzeugt, dass damit die Attraktivität des Strandgelände gestärkt wird – besonders für Familien mit Kindern. Das Gelände sei nicht nur Naherholungsgebiet für Nordenhamer, sondern auch Anziehungspunkt für Touristen. Daher müsse es aufgewertet werden.

Die Nordenhamer SPD will dazu im Herbst alle Bürger zu einer „Ideenwerft“ einladen, um weitere Projekte zu entwickeln.

Einbezogen werden soll das Gelände des Großensieler Hafens. Die SPD rechnet damit, dass der Kreistag noch in diesem Jahr grünes Licht für eine Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) geben wird. Damit würde das Hafengelände nicht mehr der Nutzung als Umschlagplatz zugewiesen, sondern künftig eine Fläche für Wohnen, Freizeit und Tourismus.

Es gibt bereits eine Ideenskizze der Stadtverwaltung, aber noch keine konkreten Pläne und auch noch keine Investoren. Um eine städtebauliche Entwicklung vorantreiben und auch externe Berater hinzuziehen zu können, beantragt die SPD-Stadtratsfraktion jetzt aber, dass für das Haushaltsjahr 2020 die Summe von 20 000 Euro eingeplant wird. „Wir wissen noch nicht, was wir konkret wollen, auf jeden Fall muss das Hafengelände aber für jedermann zugänglich bleiben und darf nicht komplett zugebaut werden“, sagt Fraktionsvorsitzender Uwe Thöle.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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