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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Nicht zu schade für die kleinen Baustellen

14.03.2019

Nordenham Bei der jüngsten Sitzung des städtischen Sozialausschusses wurde Timo Adamietz als neues Ratsmitglied verpflichtet. Schritt für Schritt will sich der 27-Jährige nun mit der Ratsarbeit vertraut machen. Der Nordenhamer ist für einen alten Haudegen der Sozialdemokraten in den Stadtrat nachgerückt. Weil Jan Gerdes sein Mandat aus privaten Gründen niedergelegt hat, ist jetzt der Weg frei geworden für Timo Adamietz, der bei den Kommunalwahlen 2016 zum ersten Mal kandidiert hatte.

Timo Adamietz ist ein waschechter Nordenhamer. Er ist hier geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er arbeitet als Verfahrensmechaniker bei Premium Aerotec. Und er hat schon in fast allen Stadtteilen gelebt. Zurzeit wohnt er mit seiner Frau Jacqueline in einer Wohnung, die zum städtischen Tierheim in Volkers gehört. Jacqueline Adamietz ist Leiterin des Tierheims.

Bei der IG Metall ist Timo Adamietz schon seit längerer Zeit aktiv. Dort lernte er Edeltraut Spreen kennen, die ihn fragte, ob er nicht Lust hätte, für den Stadtrat zu kandidieren. Nach kurzer Bedenkzeit sagte er zu. Er trat in die SPD ein und wurde relativ schnell Juso-Vorsitzender. Allerdings möchte er dieses Amt bald wieder abgeben, „sobald ein Nachfolger in Sicht ist, der da vom Alter her besser reinpasst.“

Timo Adamietz ist im Jugend-, im Wirtschafts- und im Sozialausschuss vertreten. „Das sind die Themen, mit denen ich am meisten anfangen kann“, sagt der 27-Jährige. Und noch etwas sagt er. „In der Kommunalpolitik geht es oftmals um kleine Baustellen.“ Dafür ist sich der Nordenhamer nicht zu schade. So will er sich beispielsweise dafür einsetzen, dass das digitale Ratsinformationssystem mehr genutzt wird als bisher. „Es darf einfach nicht sein, dass so viel Papier im Müll landet.“ Er selbst wolle erreichbar und jederzeit ansprechbar sein für die Bürger, hat sich Timo Adamietz vorgenommen.

Viele Nordenhamer kennen den jungen Ratsherren als Vorstandsmitglied des Vereins Fonsstock. Den Beitrag, den der Verein zum Kulturleben der Stadt leistet, schätzt er sehr. Und überhaupt findet er, dass Nordenham kulturell sehr viel zu bieten hat. „Viele sagen, dass in der Stadt nichts los ist. Aber das stimmt einfach nicht“, sagt Timo Adamietz.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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