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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Wählerinitiative Nordenham Regt An: Rathaus und KVHS unter einem Dach?

19.12.2019

Nordenham Laut Tagesordnung soll der Stadtrat an diesem Donnerstag einen Grundsatzbeschluss zum Abriss oder Verkauf des maroden Rathausturms fassen. Dazu regt die Wählerinitiative Nordenham (WIN) ein „ganz neues Denkmodell“ an.

Da seit November das Aus für den angestrebten „Bildungsbahnhof“ feststeht, die Kreisvolkshochschule (KVHS) also kein neues Quartier in einem sanierten Bahnhofsgebäude finden wird, könnten das gesamte Rathaus und die KVHS nun unter ein gemeinsames Dach eines Neubaus an der nördlichen Fußgängerzone kommen. Das regt die WIN jetzt an.

„Die entstehenden Synergien beim Zusammenwirken wären für alle Seiten, Verwaltung und Politik, KVHS und Bürger, ausschließlich positiv zu bewerten“, ist sich Silvia Kerney, Pressesprecherin der Unabhängigen, sicher. Fraktionsvorsitzender Joachim Gorges meint dazu: „Ein innovativ geplanter Neubau mit sowohl individuell als auch gemeinsam genutzten Räumen würde Chancen eröffnen, die jeweils allein nicht oder nur schwierig zu realisieren wären.“

Der Platzbedarf läge nach Schätzungen der Unabhängigen bei zusammen etwa 4500 Quadratmetern. Das Areal an der nördlichen Fußgängerzone wäre somit auch in dieser Hinsicht geeignet.

Die anstehende Öffnung der Fußgängerzone für den Straßenverkehr in diesem Bereich und die wünschenswerte Belebung passen laut WIN ebenfalls zu dem Vorschlag eines synergetischen Zusammenwirkens von Rathaus und Bildungsstätte.

Ideen dazu haben die Mitglieder der Wählerinitiative bereits entwickelt. „Ein umweltfreundliches und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördertes Blockheizkraftwerk zur Energieversorgung wäre für ein neues Gebäude der angedachten Größenordnung zukunftsorientiert und sinnvoll“, sagt Stadtratsmitglied Dr. Ulrich Kerney.

Ein gemeinsam genutzter Saal könnte zum neuen Ratssaal werden. Besprechungsräume könnten durch wechselseitige Nutzung besser ausgelastet werden.

Wichtig ist laut WIN auch, einen Neubau harmonisch und ansprechend in die umgebende Bebauung einzufügen. „Überspitzt formuliert“, so Silvia Kerney, „keinen Glaspalast neben ein altes Fischerhaus. Moderne Gebäude dürfen nicht alle quadratisch und grau sein.“

Die Frage nach mieten oder selber bauen, stellt sich für die Unabhängigen nicht. Die derzeitige unübersichtliche und desolate Haushaltslage der Stadt lässt nach ihrer Sicht nicht einmal den Gedanken an eine Kreditaufnahme für einen selbstfinanzierten Neubau zu.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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