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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

1607 Schüler geben ihre Stimmen ab

27.02.2019

Nordenham 1909 Schüler aus den weiterführenden Schulen in Nordenham waren am Dienstag aufgerufen, ein neues Jugendparlament zu wählen. Die Wahlbeteiligung kann sich sehen lassen: 1607 Schüler gaben ihre Stimmen ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 84,18 Prozent. Die Amtszeit des neuen Jugendparlaments beginnt am Mittwoch, 20. März. Dann treffen sich die gewählten Bewerber um 16 Uhr im Rathaus zu ihrer konstituierenden Sitzung.

Wahlbeteiligungbei 84,18 Prozent

13 Kandidaten aus den vier weiterführenden Schulen ziehen in das Nordenhamer Jugendparlament ein. 1909 Schüler durften abstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,18 Prozent. Das vorläufige Wahlergebnis:

Gymnasium (5 Sitze): Mansoor Mahboobi (502 Stimmen), Tolga Yokaribas (438), Paula Fuchs (393), Vivian Gassner (305), Roberto Kulina (291); Nachrückerin: Ricarda Pawliczek (254). Wahlberechtigte: 775, Wähler: 651, Wahlbeteiligung: 84 Prozent.

Oberschule I (4. Sitze): Justin Lintner (291), Lea-Sophie Martens (256), Osatohamwen Solomon-Osazemen (251), Jason Rettig (236); Nachrückerin: Stefanie Renken (205). Wahlberechtigte: 617, Wähler: 532, Wahlbeteiligung: 86,22 Prozent.

Oberschule Am Luisenhof (3 Sitze): Vanessa Jatsch (222), Emily Onken (216), Thore Stehrenberg (199), Nachrücker: Joy-Emily Scheffler (79), Julien Schneider (55), Roman Weibert (54). Wahlberechtigte: 390, Wähler: 326, Wahlbeteiligung: 83,59 Prozent.

Schule Am Siel (1 Sitz): Felix Kühn (75), Nachrücker: Lars Schröder (22); Wahlberechtigte: 127, Wähler: 98, Wahlbeteiligung: 77,17 Prozent.

Abstimmen durften alle Schüler ab der fünften Klasse. Wer für einen Sitz im neuen Jugendparlament kandidierte, musste zwischen 14 und 20 Jahre alt sein. Die Gesamtorganisation der Wahl lag wieder in den Händen von Jens Leiminer, der bei der Stadt Nordenham im Amt für Bildung und Freizeit tätig ist. Eine enttäuschende Nachricht musste er schon verdauen, bevor die ersten Stimmzettel ausgefüllt wurden. Die Zahl der Bewerber hat sich im Vergleich zur Wahl vor zwei Jahren nahezu halbiert. 2017 waren 36 Bewerber ins Rennen gegangen. Diesmal waren es gerade einmal 19. Mangelndes Interesse will Jens Leiminer der Nordenhamer Jugend nicht unterstellen. Er habe aber den Eindruck, dass das Thema Jugendparlament an einigen Schulen etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

Es waren überwiegend die Schüler selbst, die an den einzelnen Schulen die Wahlvorstände bildeten, die Vorbereitungen trafen, die Stimmen auszählten und ins Rathaus übermittelten. Am Gymnasium kümmerten sich viele Mitglieder des noch amtierenden Jugendparlaments darum. Zum Beispiel der 18-jährige Merten Wittrock. Er zieht nach zwei Jahren Mitarbeit in dem Gremium eine positive Bilanz. „Ich war überrascht, wie ernst man uns genommen hat und wie viel Wertschätzung wir erfahren haben“, sagte er. Die 17-jährige Songül Gündogar hat ähnliche Erfahrungen gemacht. „Besonders gut gefallen hat mir der Teamgeist innerhalb des Jugendparlaments. Außerdem lernt man hier, Verantwortung zu übernehmen.“

Nach Meinung von Merten Wittrock kann sich die Arbeit des Jugendparlaments sehen lassen, auch wenn in den vergangenen zwei Jahren keine großen Projekte auf der Tagesordnung standen. Stolz könne das Jugendparlament darauf sein, dass es gelungen ist, Nordenhamer Jugendliche für den Discobus des Landkreises zu begeistern.

Am Gymnasium hatten die Parlamentarier reichlich geworben, im Jugendparlament mitzuarbeiten. Allerdings war die Resonanz auch hier überschaubar. Nur sechs Schüler bewarben sich um die fünf Sitze.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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