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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Weserstrand in Nordenham: Inklusiver Spielplatz und mehr Licht

18.02.2021

Nordenham Der Traum der Nordenhamer FDP von einem Aussichtsturm am Weserstrand ist geplatzt. Die Freidemokraten haben ihren Antrag zurückgezogen, weil sie erkennen mussten, dass sie bei der rot-grünen Mehrheit im Stadtrat damit auf Granit stoßen. Nun stehen 60 000 Euro im Haushalt für andere Maßnahmen zur Aufwertung des Strandgeländes zur Verfügung. Was soll damit geschehen? Die Wählerinitiative Nordenham (WIN) fordert, das Geld für „sinnvolle und bürgerfreundliche Investitionen“ zu nutzen.

Mit und ohne Behinderung

Die dreiköpfige WIN-Fraktion im Stadtrat setzt sich für Neuanschaffungen unter der Überschrift „Inklusiver Spielplatz“ ein. Dahinter steckt die Idee, am Weserstrand verschiedene Spielmöglichkeiten anzubieten, die auch den Bedürfnissen behinderter Kinder entsprechen. Nach und nach sollte dieses Konzept nach den Vorstellungen der WIN auf allen Spielplätzen im Stadtgebiet umgesetzt werden.

WIN-Fraktionsvorsitzender Joachim Gorges ist bei seinen Recherchen im Internet auf ein Unternehmen gestoßen, das inklusionsgerechte Spielgeräte anbietet, die auch für den Nordenhamer Weserstrand geeignet wären. „Das ist der richtige Weg, wie Kinder mit und ohne Behinderungen spielerisch Gemeinsamkeiten entdecken können“, sagt er mit Hinweis auf die dazu gehörenden Projektbeschreibungen.

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Sein Fraktionskollege Mustafa Sahin wünscht sich ebenfalls mehr Engagement für Kinder. „Wir haben festgestellt, dass das Thema Inklusion noch nicht bei den Kinderspielplätzen angekommen ist“, betont er. Ziel sollte sein, die Planung und Umsetzung in einer Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Behindertenbeirat vorzunehmen.

Einen weiteren Ansatz zur Attraktivitätssteigerung des Freizeitgeländes an der Weser sieht die WIN in einer verbesserten Ausleuchtung. Da der Weserstrand auch an den Abenden und in der dunklen Jahreszeit von vielen Spaziergängern und Joggern genutzt werde, sollte die Stadt zu deren Sicherheit für eine genügende Beleuchtung sorgen.

Beleuchtung verbessern

Die WIN beantragt ein Gesamtkonzept zur Beleuchtung des Strandweges, in dem auch die zukünftige Entwicklung des Großensieler Hafens berücksichtigt ist. Bei der Auswahl der Technik müsse der Umweltgedanke ein Entscheidungskriterium sein. „Damit die Außenbeleuchtung nicht zu einer tödlichen Falle für zahlreiche nachtaktive Insekten wird, sollte die Stadt systematisch insektenfreundliche Leuchten einsetzen“, fordert WIN-Pressesprecherin Silvia Kerney. Dafür seien warm-weißes Licht mit langen Wellenlängen sowie eine zeitlich begrenzte und bedarfsgesteuerte Beleuchtung durch Bewegungssensoren angebracht.

Auch die Nachricht, dass infolge der Übernahme des Restaurants Weserterrassen durch den Abbehauser Gastronomen Udo Venema mehr Außenaktivitäten am Strand und damit ein erhöhter Publikumsverkehr zu erwarten sind, ist aus Sicht der WIN ein wichtiges Argument für eine Verbesserung der Beleuchtung.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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