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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Corona: „Für Euphorie ist es leider noch zu früh“

26.05.2020

Ovelgönne Mehrere Wochen lang gab es in der Wesermarsch keine weiteren offiziell bestätigten Covid-19-Infektionen, seit Ende vergangener Woche gibt es allerdings wieder einen deutlichen Anstieg (am Sonntag wurden zehn Personen als aktuell erkrankt gemeldet und 51 als genesen, eine Person ist in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben). Darüber ist Ovelgönnes Bürgermeister Christoph Hartz (parteilos) sehr beunruhigt. „Auch wenn mit Stand von heute die Infektionszahlen in unserer Gemeinde nach wie vor unverändert sind, von drei Fällen sind alle bereits wieder genesen, ist es für Euphorie wohl leider noch zu früh, auch wenn es jetzt vom Land erneut Lockerungen gibt.“

Hartz appelliert an alle Einwohner: „Wir müssen uns weiterhin an die Hygienemaßnahmen und Vorschriften zur Eindämmung des Virus halten, damit die Pandemie auch langfristig nicht zu einer Überforderung unseres Gesundheitssystemes führt.“ Dazu gehöre auch „die als unangenehm empfundene gültige Maskenpflicht im Nahverkehr, im Lebensmittelhandel, in Verkaufsstellen und Geschäften sowie in den weiteren in der jeweils aktualisierten Verordnung aufgeführten Geschäften und Dienstleistern“.

Der Grundsatz „Wir unterstützen und helfen einander“ gelte weiterhin, denn, so Hartz, „die Masken schützen nicht nur uns selbst, sondern besonders unsere Mitmenschen, für die Corona nach wie vor ein Risiko darstellt“.

Wenn die Infektionszahlen weiter stark nach oben schnellen, werde es wieder größere Einschränkungen geben. „Das wollen wir doch alle nicht“, sagt der Bürgermeister.

Die Anpassungen beziehungsweise Lockerungen, forderten etwa von Eltern, Trägern von Einrichtungen oder der Verwaltung, aber vor allem von den landes- und bundespolitisch Verantwortlichen viel Energie und Ausdauer. Daher sollten alle Bürgerinnen und Bürger die Bemühungen für weitere Lockerungen unterstützen.

Der Verwaltungschef betont weiter, dass die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung im Rathaus den Bürgerinnen und Bürgern wie gewohnt von montags bis freitags als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und für koordinierte Abläufe im Rathaus bittet der Bürgermeister, dass grundsätzlich vor einem Besuch zunächst telefonisch ein Termin bei den zuständigen Sachbearbeitern vereinbart werden soll. „So entstehen grundsätzlich keine Wartezeiten. Das sollte auch im Interesse der Bürger liegen“, so Hartz. Er verspricht: „Alle Anliegen werden zeitnah bearbeitet.“

Das Rathaus ist über die Zentrale (Telefon  04480/820) oder das Bürgerbüro (Telefon  04480/ 8212) erreichbar. Die Kernöffnungszeiten sind montags bis freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 13.30 bis 16 Uhr.


     www.ovelgoenne.de 
Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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