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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Palliativversorgung immer stärker gefragt

07.04.2015

Nordenham /Brake Menschen, deren Lebenszeit aufgrund einer weit fortgeschrittenen Erkrankung stark begrenzt ist, benötigen eine besondere Betreuung, speziell auf psychologischer und sozialer Ebene. Wenn keine Medikamente mehr anschlagen, setzt verstärkt die Palliativmedizin ein. Auch in der Wesermarsch hat sich Anfang 2014 ein Palliativnetzwerk gebildet. „Es ist sehr wichtig, dass die Patienten auf würdige Art ihren letzten Weg beschreiten“, sagt Alexander Jüptner, Vorsitzender des Palliativnetzwerks Wesermarsch. Neben der Pflege der Betroffenen umfasst die Palliativmedizin die Betreuung der Angehörigen. Kommunikation bildet hier ein wichtiges Element.

2000 Euro gespendet

Um das neue Palliativnetzwerk in der Wesermarsch zu unterstützen, hat der Vorsitzende des Vereins für Gesundheitsförderung in Nordenham und Umgebung, Dr. Hans Schmid, jetzt einen Scheck in Höhe von 2000 Euro an Alexander Jüptner überreicht. „Die Palliativversorgung halte ich für eine besonders wichtige Einrichtung“, sagt der Nordenhamer Krankenhausarzt und Urologe, „sie bietet Wege, um mit der Erkrankung besser umgehen zu können.“

Über die Finanzspritze freut sich das achtköpfige Team des Palliativnetzwerks Wesermarsch sehr, zumal derzeit der Stützpunkt des Netzwerkes in den Räumlichkeiten der Diakonie in Brake errichtet wird.

Damit eine intensive Betreuung der Patienten gewährleistet werden kann, arbeitet das Palliativnetzwerk mit den Pflegediensten in der Wesermarsch zusammen. Drei ausgebildete Fachkräfte für Palliativversorgung entsendet dafür jeder der Pflegedienste. „Es gibt einen steigernden Bedarf an Palliativversorgung“, weiß Hans Schmid.

Soziale Projekte

Der Verein für Gesundheitsförderung in Nordenham und Umgebung unterstützt seit 2004 vergleichbare Vorhaben und Vereine, die sich für Gesundheitsprojekte engagieren. Aus dem ehemaligen Förderverein des Nordenhamer Krankenhauses ist der Zusammenschluss entstanden, der unter anderem auch die Ausbildung von Schülern des Nordenhamer Gymnasiums zu Schulsanitätern unterstützt.

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