• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Parteiarbeit lebendig gestalten

16.02.2013

Neuenhuntorfermoor „Lebendig“ soll die Parteiarbeit sein. Das zumindest strebt Dr. Günter Siehlmann im Ortsverein Berne der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an, in dem er seit einer Woche Vorsitzender ist. Und er will das „Wir-Gefühl“ der Genossen stärken.

Einen Hauch davon hat er im Landtagswahlkampf entdeckt. „Wir haben in Berne gut abgeschnitten“, hat er immer wieder bei den Genossen gehört. Und diesen Schwung will er nutzen.

Seit 40 Jahren ist der 64-Jährige, der an der Universität Oldenburg im Bereich Wirtschaftspädagogik arbeitet, in der Partei. In der Zeit von Willy Brandt trat er ein und ist seitdem „mal mehr und mal weniger“ aktiv gewesen. In den letzten Jahren war er wieder mehr aktiv. In der vergangenen Wahlperiode gehörte er dem Rat in Berne an, vor Karin Logemann war er Unterbezirksvorsitzender in der Wesermarsch und zuletzt als Schriftführer im Vorstand des Berner Ortsvereins. Nach dem berufsbedingten Ausscheiden von Olaf Damerow drohte das Amt zu verwaisen. Das wollte Günter Siehlmann nicht. „Ich bin ein Übergangskandidat“, sagte er bei der Jahreshauptversammlung.

Das heißt für den Mann, der seit 25 Jahren in Neuenhuntorfermoor lebt, aber nicht, dass er das Amt nur verwaltet. Der neue Vorsitzende hat viele Ideen, die es umzusetzen gilt. Ganz vorne steht bei ihm die Mitgliederpflege. „Sie müssen mehr in die tägliche Arbeit mit eingebunden und schnell über Entwicklungen informiert werden“, hat er klare Vorstellungen. Die Qualitäten der unterschiedlichen Gruppen effektiver nutzen, ist ein anderes Ziel. Soll heißen: Die Erfahrung der Älteren muss zusammengebracht werden mit der Begeisterung und dem technischen Know-how der Jungen. „Die Träger der Partei aber müssen diejenigen sein, die dazwischen stehen!“

Mehr Treffen will er ausrichten. Dabei nicht nur politisch diskutieren, sondern auch dafür sorgen, dass Spaß und Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Beides ist für ihn ganz wichtig für „lebendige Parteiarbeit“. Ebenso strebt er an, den Kontakt zur Ratsfraktion und den Informationsaustausch des Ortsvereins mit der Fraktion zu intensivieren.

Und was will die SPD für Berne tun? „Den Zerfall verhindern!“ Soll heißen: die Gemeinde nicht nur auf den Ortskern zu reduzieren, sondern auch die Bereiche am Deich und im Moor mitnehmen. Und er strebt mit der Partei an, daran mitzuarbeiten, dass die gesunde Mischung aus Industriestandort, sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit gefunden wird. Nicht vergessen wird der Kontakt zu den Genossen aus Elsfleth und Hude, denn viele Themen können nur grenzübergreifend gelöst werden.

Hohe Ziele, die er sich für seine Amtszeit gesetzt hat. Aber er ist zuversichtlich, dass er mit der „lebendigen Parteiarbeit“ etwas bewegen kann: für die SPD und für die Gemeinde Berne.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
Rufen Sie mich an:
04404 9988 2322
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.