• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sozialdemokraten: Pläne für einen großen SPD-Ortsverein

05.04.2017

Nordenham Wenn es nach dem SPD-Ortsverein Nordenham geht, bekommt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bald eine neue Organisationsform in der Unterweserstadt. Der Ortsvereinsvorsitzende Uwe Thöle hat in einer Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbandes einen entsprechenden Antrag vorgelegt. Ziel sollte sein, den bisherigen Dachverband aufzulösen und alle fünf Ortsvereine zu einem zusammenzufassen.

Uwe Thöle begründete den Vorstoß damit, dass die Partei dem demografischen Wandel und der Überalterung begegnen müsse. Zurzeit verbuche die SPD angesichts der Begeisterung für den neuen Kanzlerkandidaten Martin Schulz zwar einen Zulauf, aber langfristig sei mit einem Rückgang der Mitgliederzahlen zu rechnen. Das erfordere eine effizientere Struktur, zumal es für die kleinen Ortsvereine immer schwieriger werde, Vorstandsposten zu besetzen und Wahlkämpfe zu bestreiten. Vor einigen Jahren hatten sich die Sozialdemokraten schon einmal mit dem Thema befasst, das dann im Sande verlaufen war.

Nach Angaben des Stadtverbandsvorsitzenden Jürgen Hülsebusch hat die SPD in ganz Nordenham zurzeit 215 Mitglieder – mit steigender Tendenz. Dem Dachverband sind die Ortsvereine Abbehausen, Esenshamm, Blexen/Phiesewarden, Einswarden/Friedrich-August-Hütte und Nordenham angegliedert, der mit 110 Genossen der größte ist.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In der Delegiertenversammlung sorgte der von Uwe Thöle eingebrachte Antrag für Diskussionsstoff. Vor allem die Genossen aus Abbehausen meldeten Bedenken an. Ihren Ortsverein wollen sie ungern aufgeben, da er auch für die Fraktionsarbeit im Ortsrat wichtig sei.

Dennoch wurde der Antrag, dass der Stadtverbandsvorstand innerhalb von zwei Jahren ein Konzept zur Neuorganisation der Parteistrukturen in Nordenham ausarbeitet, von den Delegierten mit einer deutlichen Mehrheit angenommen.

Bei den Vorstandswahlen ergaben sich einige Personalwechsel in der Führungsriege des Stadtverbandes. So musste Verena Sievers-Kania ihren Posten als 2. Vorsitzende an Birgit Benroth abtreten, die mehr Stimmen holte und nun gemeinsam mit Ulf Riegel für die Stellvertreteraufgaben zuständig ist. Als neuer Pressewart gehört Nils Humboldt dem Vorstand an. Als Bildungsbeauftragter ist jetzt Volker Lange dabei.

Wiederwahl hieß es für den 1. Vorsitzenden Jürgen Hülsebusch, die Schatzmeisterin Gisela Hülsebusch, den Schriftführer Timo Adamietz und die Seniorenbeauftragte Frauke Sommer. Zu Beisitzern wurden Heidi Brunßen, Marita Nemeyer, Norma Müller, Lutz Schubert und Siegfried Spreen ernannt.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2201
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.