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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Politiker unterwegs

07.09.2016

Seit 2009 ist der Planungsprozess für den Windpark Sannauer Helmer, der in Lemwerder (Wesermarsch) und in Schönemoor gebaut werden soll, im Gange. Lange Zeit gab es Stillstand bei der Planung auf der Ganderkeseer Seite, kein Windrad wurde gebaut. Nun könnte es einen ersten Schritt vorwärts gehen – doch auch dieser birgt Probleme. Der Grünen-Ortsverband um den Vorsitzenden Werner Köhler hatte die Fraktions-Chefin der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms, zu einem Ortstermin eingeladen.

Die Neuigkeit: In einem „sehr undurchsichtigen Verfahren“ habe die Deutsche Flugsicherung (DFS) zwei der Anlagen auf Ganderkeseer Seite als unbedenklich eingestuft, informierte Wind-Guard-Geschäftsführer Dr. Knud Rehfeldt die rund 15 Besucher. Auf der Lemwerderaner Seite seien zusätzlich zu den bereits bestehenden Anlangen ebenfalls zwei weitere Anlagen erlaubt. Die Krux: Auf Ganderkeseer Seite wurden alle 14 Anlagen zusammengefasst und eine einheitliche Ausgleichmaßnahme beschlossen. „Das ist nun das große Hemmnis für die beiden Anlagen“, fasste Rehfeldt zusammen.

Darüber zeigte sich Harms verwundert. Es freue sie, dass das Projekt von zwei Kommunen gemeinsam ausgearbeitet worden sei, das „sollte nun nicht mehr angehalten, sondern gängig gemacht werden“. Harms: „Planungsprozesse dürfen nicht mit Frust enden, sondern müssen unterstützt werden.“

Auf Einladung von Schülern aus Lemwerder, die zum Gymnasium nach Delmenhorst fahren, hat sich Heiner Loock, CDU-Ratsherr in Lemwerder und erneut Kandidat für den Gemeinderat, ein Bild von der neuen Busverbindung Berne-Del(„Deichläufer“, Linie 450) gemacht. Zwei Probleme müssten noch gelöst werden, teilte er im Anschluss mit. Der Bus, der um 15.40 Uhr in Delmenhorst starte, fahre nur bis Ritzenbüttel und nicht bis Berne. Die Berner Schüler müssen sich abholen lassen. Und Reisende, die den Bus nehmen, der aus Lemwerder kommend um 6.22 Uhr in Delmenhorst ankommt, würden den Zug um 6.24 Uhr nach Bremen nicht mehr erreichen. „Dadurch verpasst man dann in Bremen die Verbindung nach Nordrhein-Westfalen“, gibt Loock zu bedenken. Andere Verbindungen hingegen seien gut. Lob hat Loock auch dafür, dass man das Niedersachsenticket im Bus kaufen kann und dass im „Deichläufer“ alle BahnCard Angebote akzeptiert würden.

Der SPD-Ortsverein Lemwerder hatte zu einem Tagesausflug nach Lüneburg eingeladen. Rund 50 Personen fuhren mit dem Bus in die alte Salzstadt Lüneburg, um dort einen interessanten Tag zu verbringen. „Nach dem Besuch des Salzmuseums gab es ein leckeres Mittagessen und anschließend hat auch ein Regenschauer die fröhliche Gruppe nicht davon abgehalten, sich mit einer Stadtführerin auf Erkundungstour zu begeben“, berichtet Karin Baxmann, SPD-Ratsfrau und erneut Kandidatin für den Gemeinderat. Nach Rückkehr gab es in Lemwerder für die Fahrtteilnehmer noch eine „Überraschungsbratwurst“, frisch gegrillt am Rathaus von der „Kandidatencrew“ der SPD für die Kommunalwahl in Lemwerder.

Mehr als 70 Gäste begrüßte Karl-Ernst Thümler, Vorsitzender der Berner CDU, in der Partydiele von Jan-Bernd („Tüdel“) und Gunda Thümler, darunter den Vorsitzenden der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion Björn Thümler und dessen Familie.

Die alljährliche Radtour der Berner CDU begann allerdings am Nachmittag auf dem Breithof. Hier stellte Karl-Ernst Thümler die Pläne zur historischen Ortskernsanierung vor. Weiter ging es zum neuen Feuerwehrgerätehaus. Ortsbrandmeister Stefan Krings erläuterte den Stand der Baumaßnahme (siehe Bericht oben). Die Strecke führte weiter zum Schützenhaus in Huntebrück. Hier gab es für die Radler einen kleinen Imbiss, den Britta Buntrock vorbereitet hatte. Danach ging es über Wirtschaftswege zur Partydiele. Ein Höhepunkt der sich anschließenden Grillparty war eine Fahrt mit Tüdel’s Wiesenbahn. In seiner Ansprache forderte Björn Thümler die Gäste auf, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Bei dieser ginge es ausschließlich um die Belange der Städte und Kommunen in der Wesermarsch.

Immerhin 132 Bürger haben sich an der Wahlumfrage der FDP in Lemwerder in den vergangenen drei Wochen beteiligt. An Infoständen der Partei oder auf angeforderten „Wahlzetteln“ konnten die Bürger den Wahlausgang der Gemeinderatswahl prognostizieren. Das jetzt ausgewertete Ergebnis ist nicht repräsentativ, betont der Parteivorsitzende Harald Schöne; bei vorangegangenen Befragungen aber seien die Ergebnisse nah am tatsächlichen Resultat gewesen. Diesmal bleibe es allerdings ziemlich spannend, weil erstmals die Unabhängigen antreten. Deshalb nur eine Tendenz: Die SPD bleibt stärkste Kraft, verliert aber ihre absolute Mehrheit. CDU, Grüne und FDP bleiben etwa auf gleichem Niveau, die Unabhängigen kommen in den Rat. Am Sonntag wissen alle mehr.

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