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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Udo Schmitz findet scharfe Worte

12.09.2019

Rodenkirchen Udo Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stadland, hat die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen scharf für ihren Antrag zur Nutzung der Markthalle Rodenkirchen durch die rechtspopulistische AfD (Alternative für Deutschland) kritisiert. Der Rodenkircher betonte, er spreche für sich und nicht für seinen Ortsverein.

Die Forderung der Fraktionschefin, der Rat möge das Verhalten des Pächters der Markthalle missbilligen, sei „an Unverfrorenheit und Dummheit kaum zu überbieten“, schreibt Udo Schmitz und stellt sich hinter die Argumente, die Andreas Kleen in seinem Leserbrief in der NWZ vom Dienstag genannt hatte.

Zusätzlich kritisiert Schmitz, dass Elke Kuik-Janssen nicht mit dem Markthallen-Pächter Gerfried Hülsmann über die Angelegenheit gesprochen habe: „Ich empfinde es als nahezu unanständig, so mit Menschen umzugehen. Bevor man jemand öffentlich verurteilen will – was anderes ist eine Missbilligung durch den Rat? – , muss man ihm die Möglichkeit geben, sich zu äußern.“

Im Übrigen habe der Rat hier nichts zu missbilligen. Auch für den Pächter der Markthalle gelte der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Der Rat könne nur etwas missbilligen, das ihn zur fristlosen Kündigung des Pachtvertrages berechtigen würde.

„Auch wenn ich nicht darüber glücklich bin, dass in meinen Augen rechtsradikale Personen in Stadland ihr Unwesen treiben, schießt die Grünen-Ratsfrau so sehr über ihr Ziel, dass man schon an die Hexenverfolgung erinnert wird“, schreibt Schmitz wörtlich. „Bei einem derartigen Verhalten darf es nicht wundern, dass sich mündige Bürger von den Parteien abwenden und den Populisten in die Arme laufen, wenn so etwas schon bei uns im Dorf möglich ist.“

Statt Gerfried Hülsmann öffentlich anprangern zu wollen, müsse die AfD politisch gestellt werden, fordert Schmitz und schreibt: „Nach meinem persönlichen Gespräch mit ihm habe ich nicht den Eindruck der politischen Nähe zum rechten Rand entdecken können. Im Gegenteil, Gerfried Hülsmann ist jederzeit zu einem Gespräch bereit – vielleicht hätte man ihn einfach ansprechen müssen. Jeder, der guten Willen ist, hat einen Platz in unserer Gemeinde. Egal welche Farbe er repräsentiert. Stadland war in den letzten 70 Jahren bunt, ist bunt und wird bunt bleiben! Daran ändert auch keine Veranstaltung von ewig Gestrigen etwas.“

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