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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Geheim-Wahlkampf mit Armin-P. Hampel

30.08.2019

Rodenkirchen Als Tagesschau-Reporter stand Armin-Paul Hampel sichtlich gern im Licht der Öffentlichkeit. Als Bundestagsabgeordneter der AfD (Alternative für Deutschland) ist der 62-Jährige jetzt deutlich zurückhaltender geworden. So wollte der frühere Journalist bei seinem Auftritt am Mittwochabend in der Markthalle Rodenkirchen lieber keine Journalisten dabei haben.

„Deutsches Interesse“

Die NWZ erfuhr erst im Nachhinein von der Veranstaltung, in der Hampel, der seinen Vornamen jetzt mit Armin-Paulus angibt, zusammen mit seinem Bundestagskollegen Jens Kestner sprach. Das Thema der beiden: „Alternativen zur Außen- und Verteidigungspolitik im deutschen Interesse“.

Hampel, der einen Wahlkreis im Weserbergland vertritt, ist außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Jens Kestner, der den südniedersächsischen Wahlkreis Northeim vertritt, gehört dem Verteidigungsausschuss des Bundestages an.

Hampel selbst war nicht für die NWZ zu erreichen, wohl aber sein Wahlkreisbüro, das in Lüneburg angesiedelt ist. Dessen Leiterin Andrea Obeck argumentierte mit der Sicherheitslage: „In einigen Kreisverbänden können wir für unsere Veranstaltungen nicht mehr werben – wegen der Bedrohung durch die Antifa.“ Antifa ist die Abkürzung für militante Antifaschisten.

Besonders schwierig sei es in Northeim, Lüneburg und Göttingen, besser dagegen in Celle und Wolfenbüttel. In der Wesermarsch sei die AfD noch vorsichtig. So sei nur über soziale Medien geworben worden; der Veranstaltungsort wurde nicht genannt. Die Gäste erfuhren ihn erst nach ihrer Anmeldung per E-Mail.

Mit Polizeihunden

Grundsätzlich spreche die AfD jede Veranstaltung mit Staatsschutz und Polizei ab, sagte Andrea Obeck. Die Polizeiinspektion in Delmenhorst bestätigte, dass sie die Veranstaltung abgesichert habe. Rodenkircher Bürger beobachten auch den Einsatz von Polizeihunden. Nach Auskunft des Polizeisprechers gab es „keine besonderen Vorkommnisse“.

Wie Andrea Obeck mitteilte, dauerte die Veranstaltung drei Stunden – von 19 bis 22 Uhr. Sie beziffert die Zahl der Gäste auf etwa 60. Das sei eine gute Resonanz; der AfD-Kreisverband habe nur 35 Mitglieder. Die Polizei sprach dagegen von 40 Besuchern.

Armin-Paul Hampel war im Mai 2015 schon einmal in der Wesermarsch gewesen – zusammen mit der damaligen Bundesvorsitzenden Frauke Petry im Abbehauser Dorfkrug. Damals war Hampel noch niedersächsischer Landesvorsitzender.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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