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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Warum das Gedenken wichtiger wird

23.01.2019

Rodenkirchen Genau 505 Jahre ist es jetzt her, dass die Freiheit in Stadland und Butjadingen zu Ende ging. Die entscheidende Schlacht wurde im Januar 1514 an der Hartwarder Landwehr geschlagen. Daran erinnert in jedem Jahr eine Gedenkfeier am Friesendenkmal. Warum sie kein erstarrtes Ritual ist, sondern gerade heute ihre Berechtigung hat, machte Hans-Rudolf Mengers deutlich, der Vorsitzende des Rüstringer Heimatbundes.

Zusammen mit dem Friesischen Freundeskreis Rüstringen/Stedingen, Vereinen und Vertretern von Politik und Verwaltung legt der Heimatbund in jedem Jahr Kränze an dem Denkmal nieder.

Vernunft in der Defensive

Hans-Rudolf Mengers erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Gefallenen bei der Schlacht. „Was ist das nur für ein Mensch, der seinem Nachbarn das Glück nicht gönnt?“, fragte er. Nach all den Jahren sollten die Menschen vernünftiger sein, doch die Wahrheit heute sehe ganz anders aus.

„Wenn wir unsere Herzen fragen, dann hoffen wir auf Wahrheit und Beständigkeit und eine bessere Welt. Aber überall auf der Welt sind Menschen dabei, die Werte, die uns wichtig sind, umzudrehen.“ Überall gebe es Gewalt und es würden Grenzen geschlossen. Doch dann täten sich einige hervor, die meinten, auf alles die Antwort zu wissen.

Fremdenfeindlichkeit und ihre Folgen seien ein Weg, den Deutschland schon einmal beschritten habe. Die Folgen waren wie bei der Hartwarder Schlacht Tote und Hinterbliebene, die trauerten. „Auch die jungen Leute müssen das wissen, und es muss darüber gesprochen werden. Darum ist das Gedenken wichtig“, unterstrich Mengers.

„Nicht wegschauen“

Zurzeit leben die Deutschen in Frieden und Wohlstand, und für sie gelten die Menschenrechte. „Dafür müssen wir dankbar sein und uns stets dafür einsetzen, wenn andere uns das abspenstig machen wollen.“

Hans-Rudolf Mengers riet eindringlich, bei Unrecht nicht wegzuschauen und mutig zu sein, für Frieden und Freiheit zu kämpfen.

Nach der Ansprache hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich bei Kaffee und Gebäck in der Gaststätte Friesenheim auszutauschen. Und nicht nur das – Heddo Peters, der Archivar des Rüstringer Heimatbundes, hielt einen Vortrag über ein Ereignis, das noch 100 Jahre weiter zurück liegt als die Schlacht bei Hartwarden: „1418 – Der Überfall auf die Friedeburg und seine Vorgeschichte“.

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