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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Nicht nur ein Bufdi, sondern gleich drei

03.09.2018

Rodenkirchen Die Gemeinde Stadland soll nicht nur einen Bufdi einstellen, sondern gleich drei. Dafür hat der Rat jetzt einstimmig votiert, nur Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) enthielt sich seiner Stimme.

Den Anstoß hatte die Grundschule Rodenkirchen gegeben, die im Februar einen Antrag auf Einstellung eines Bundesfreiwilligendienstleisters (Bufdi) zur Erledigung von Aufgaben in Zusammenhang mit der Inklusion gestellt hatte. Damit tat sich die Mehrheitsgruppe aus SPD, WPS und FDP zunächst schwer. Doch nach den Erläuterungen eines Außendienstmitarbeiters des Bundesfreiwilligendienstes im Finanzausschuss des Rates sahen die Politiker klarer.

Sie einigten sich darauf, im Haushalt Mittel für bis zu drei Bufdis bereitzustellen. Jede Stelle in der Gemeinde, die sich berufen fühle, könne eigenständig einen Antrag an die Bundesbehörde stellen, den die Gemeindeverwaltung nur noch formal prüfen werde, erläuterte SPD-Ratsherr Markus Dollerschell. Mit dieser Grundsatzentscheidung solle erreicht werden, dass nicht jeder Bufdi-Antrag beraten werden muss, sagte er.

„Dieses Verfahren bindet kaum Verwaltungsleistung“, nannte SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam einen weiteren Vorteil.

Dass die Grundschule jetzt einen Bufdi bekommt, steht damit allerdings immer noch nicht fest. Wenn andere Institutionen den Antrag an die Bundesbehörde schneller stellen, sind sie auch eher dran. Sollte es aber mehr als drei Anträge geben, könne neu beraten werden, kündigte Markus Dollerschell an.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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