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Glückwunsch: Er ist Stadlands Ehrenamtler Nummer eins

29.01.2020

Rodenkirchen /Seefeld Er ist Stadlands personifiziertes Ehrenamt. Nicht weniger als sieben ehrenamtliche Leitungspositionen hat Hugo Ahlhorn in seinem Leben wahrgenommen. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. An diesem Mittwoch wird der frühere Seefelder 95 Jahre alt.

Der Jubilar ist Stadlands Ehrengemeindebrandmeister und Ehrenvorsitzender des Seefelder Turnvereins. Seit 2006 lebt Hugo Ahlhorn im Wohn- und Pflegezentrum Lieken und Bremer. Der Witwer fühlt sich dort gut aufgehoben und nimmt gern an allen Angeboten teil.

Der gebürtige Seefelder erlernte nach dem Schulbesuch in Esenshammergroden und in Seefeld bei Hermann Meyer in Nordenham den Beruf des Elektro-Installateurs. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft bildete er sich in seinem Beruf fort und erwarb 1949 den Meisterbrief des Elektrohandwerks. Mit seiner Ehefrau Anne-Marie eröffnete Hugo Ahlhorn in Seefeld ein Elektrogeschäft, das sie 1976 aufgaben.

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Groß ist die Zahl der ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Hugo Ahlhorn ausübte. Zehn Jahre gehörte er dem Seefelder Gemeinderat an. Schon 1942 war er als 17-Jähriger der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten. Er stieg bis zum Orts- und dann zum Gemeindebrandmeister auf. Dieses Amt führte er ab 1968 in Seefeld und von 1974 bis 1986 in Stadland aus.

Früher ein guter und erfolgreicher Geräteturner, wurde Hugo Ahlhorn bereits 1947 – also mit 22 Jahren – in den Vorstand des Seefelder TV gewählt. Von 1955 bis 1985 war er Vorsitzender des Vereins, der ihn 1987 zum Ehrenvorsitzenden wählte. Zudem war Ahlhorn von 1985 bis 1988 Vorsitzender des Fanfaren- und Spielmannszugs Seefeld.

Vor mehr als 60 Jahren trat Hugo Ahlhorn der Soldaten-Kameradschaft Seefeld bei, deren Vorsitz er 1974 übernahm. Von 1993 bis 2003 leitete Hugo Ahlhorn auch den Kyffhäuser-Kreisverband, dessen Ehrenvorsitzender er jetzt ist. Für die Seniorenpass-Aktion der Gemeinde Stadland organisierte er von 1981 bis 2001 mehr als 100 Fahrten, die er als Reiseführer leitete. Die gleiche Funktion übte er bei rund 120 Fahrten des Rüstringer Heimatbundes aus, dessen Vorstand er angehörte.

Auch als Chronist und als Schriever plattdeutscher Geschichten machte sich Hugo Ahlhorn einen Namen. 1984 veröffentlichte er sein Buch „Die Geschichte Seefelds“, im Jahr 2000 erschien „So is dat Läben“. Der Jubilar, Ehrenmitglied des Schrieverkrings, hat mehr als 750 Geschichten und Gedichte sowie etliche Chroniken und Jubiläumsschriften verfasst.

Heute freut er sich auf die Glückwünsche seiner Kinder, Enkel und Urenkel sowie seiner Freunde und Bekannten.

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