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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Bürger haben wieder zwei Stimmen

10.10.2017

Rodenkirchen /Stadland Zwei Kreuze dürfen die Stadlander Bürger am Sonntag machen. Merle Lienemann und ihr Team werden aber wahrscheinlich drei Kreuze machen, wenn die Wahl vorbei ist. „Es war ein bisschen wenig Zeit. Wir hatten viel mit dem Markt zu tun, deshalb sind wir erst spät dazu gekommen, Nachrücker als Wahlhelfer einzuberufen“, sagt Verwaltungsfachangestellte Merle Lienemann. Außerdem mussten viele Vorbereitungen für die Landtagswahl schon parallel zur Bundestagswahl laufen.

Auch die Stimmzettel seien aufgrund des Vorgezogenen Wahltermins erst spät gedruckt worden. „Es gibt bestimmte Fristen, die einzuhalten sind“, sagt Merle Lienemann. Deshalb seien auch die Briefwahlunterlagen erst spät rausgegangen, erzählt sie. Wie bei der Bundestagswahl versucht das Verwaltungs-Team wieder für jedes Wahllokal acht Wahlhelfer zusammen zu stellen.

Ihr Kollege Jean-Claude Rebehn ist derzeit Vollzeit für die Briefwahl abgestellt. Unterstützt wird er auch von der Auszubildenden Alina Freese. „Die Azubis sind bei uns bei jeder Wahl dabei. Sie bereiten zum Beispiel die Briefwahlunterlagen vor, falten die Stimmzettel, stellen die Unterlagen mit den blauen und roten Umschlägen zusammen“, erzählt Merle Lienemann. Das Briefwahlbüro für die Landtagswahl ist im zweiten Stock des Rodenkircher Rathauses eingerichtet. Dort ist auch eine Wahlkabine aufgestellt. Rund 690 Briefwähler hatten bis zum Montagvormittag ihre Stimme per Briefwahl abgegeben.

Insgesamt 5995 Bürger sind für die anstehende Landtagswahl in der Gemeinde Stadland wahlberechtigt. Wie schon bei der Bundestagswahl vor zwei Wochen gibt es sechs Wahllokale. Die Briefwahlunterlagen werden allerdings bei der Landtagswahl beim Landkreis Wesermarsch ausgezählt. Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in Niedersaschen wohnen.

Auch dieses Mal haben die Wähler eine Erststimme (ein Direktkandidat) und eine Zweitstimme (eine Partei).

Dabei müssen die Wähler jedoch einiges beachten. Keinesfalls dürfen sie den Stimmzettel unterschreiben. Dann ist er ungültig. Die Kennzeichnung muss eindeutig und neutral sein. Politische Zeichen stellen keine neutrale Kennzeichnung eines Wahlvorschlags dar. Auch eine Stimmabgabe unter Vorbehalt – wenn zum Beispiel bei der Zweitstimme einer der Namen unter der Partei durchgestrichen wird, ist die Stimme ungültig.

Merle Ullrich
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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