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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ein Schnitt – und endlich ist der Weg frei

24.05.2019

Rodenkirchen Schnipp – und durchgeschnitten war das rot-weiße Flatterband, die letzte Hürde vor der Einweihung der Park & Ride-Anlage am Rodenkircher Bahnhof. Bürgermeister Klaus Rübesamen und die Landtagsabgeordnete Karin Logemann (beide SPD) nahmen den symbolischen Akt am Donnerstagmittag gemeinsam vor.

Damit endet eines der letzten Kapitel einer schier unendlichen Geschichte. Denn schon seit mehr als 20 Jahren soll eine solche Anlage die Verkehrsströme zusammenfassen. Anfangs stoppte die Unklarheit über die künftige Lage des Bahnsteigs die Pläne, erinnerte der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch. Lange Zeit galt ein Zuschuss von 87,5 Prozent als sicher.

Jetzt rollte nur gut die Hälfte: Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und der Zweckverband Verkehrsverbund Niedersachsen/Bremen (ZVBN) schossen zu den Gesamtkosten von rund 950 000 Euro insgesamt 540 000 hinzu. Und auch das war mehrfach gefährdet, wie Klaus Rübesamen erinnerte. Er dankte der Landtagsabgeordneten Karin Logemann für ihre Unterstützung.

Sie half mit, dass die Straße als Zubringer zur neuen Anlage eingestuft wird und nicht als Gemeindestraße – für die hätte es keinen Zuschuss gegeben. In seinen Dank schloss Klaus Rübesamen die Bauamts-Mitarbeiter Claudia Ottke und Robby Müller ein.

„Ladestraße ausbauen“

Für die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen ist die Ges♥chichte der Park & Ride-Anlage noch lange nicht zu Ende: Als nächstes müsse die Ladestraße auf der anderen Seite des Schienenstrangs ausgebaut werden. SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam dankte ausdrücklich auch dem Bürgermeister für seinen Einsatz trotz aller Rückschläge. WPS-Fraktionschef Hans Schwedt würdigte den großen Fortschritt für Stadland.

Klaus Rübesamen verschwieg die vielen Pannen bei Planung und Ausführung nicht – im Gegenteil: Sie sollen dokumentiert werden. Denn durch sie ist es zu Verzögerungen gekommen, die ebenfalls die zugesagten Zuschüsse gefährdet hatten.

 Ein Problem ist nach Auffassung der Rodenkircher Bürgerin Gabriele Schwarze-Best auch der Rillenstreifen, der an der Einmündung des Zubringers in die Marktstraße verlegt worden ist. Hier war die Bürgerin am Dienstag mit ihrem Fahrrad gestürzt und hatte sich Verletzungen zugezogen. Als sie sich im Rathaus über den Rillenstein beschwerte, sei sie von Klaus Rübesamen und Claudia Ottke wenig entgegenkommend behandelt worden.

Rillenstreifen muss sein

Wie der Bürgermeister sagte, hatte er sich den Streifen noch am selben Abend mit der Polizei angesehen. Er habe früher weiter aus dem Gehwegpflaster herausgeragt, doch das sei inzwischen begradigt worden. Der Rillenstreifen müsse sein, weil er Sehbehinderte auf den Übergang vom Gehweg zur Fahrbahn hinweise. Klaus Rübesamen will sich aber bei der Straßenverkehrsbehörde erkundigen, ob Warnhinweise aufgestellt werden dürfen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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