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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sabine Dorn tritt als Unabhängige an

29.07.2015

Nordenham Bei der Bürgermeisterwahl am 8. November bekommt es der SPD-Mann Carsten Seyfarth (46) mit einer Konkurrentin zu tun, die mit Erfahrungen in Politik und Wirtschaft punkten kann. Dabei handelt es sich um die 50-jährige Neu-Nordenhamerin Sabine Dorn. Die Hochschuldozentin und Unternehmensberaterin hat am Dienstag bekanntgegeben, dass sie sich als unabhängige Kandidatin um den Chefsessel im Rathaus bewerben will.

Sabine Dorn erhält zwar Unterstützung von der CDU, legt aber großen Wert darauf, im Gegensatz zu Carsten Seyfarth nicht als Parteikandidatin anzutreten. „Ich will mich nicht von einem Parteiprogramm fesseln lassen“, sagt sie, „mein Anspruch ist es, Bürgermeisterin für alle Bürger zu sein.“

Da Sabine Dorn als Einzelbewerberin ohne Parteiticket in den Ring steigt, muss sie 180 Unterstützerunterschriften sammeln. Dazu hat sie bis zum 21. September Zeit. Dann endet die Frist, in der Wahlvorschläge eingereicht werden können.

Sabine Dorn lebt seit fünf Jahren in Nordenham. In die Unterweserstadt ist die gebürtiger Bremerin gezogen, weil ihr Mann Werner hier wohnt. Den Ortswechsel hat sie „noch keine Minute bereut“. Im Gegenteil: „Ich fühle mich in Nordenham sehr wohl.“

Nach dem Abitur hatte Sabine Dorn in Bremen zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau und darauf aufbauend zur Industriefachwirtin absolviert. Daran schloss sich ein Studium in den Fächern Wirtschaftswissenschaften und Jura an. Ein Schwerpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit war und ist die Unternehmensberatung. Zudem unterrichtet die Diplom-Ökonomin digitale Medienproduktion an der Hochschule Bremerhaven.

Auf die Idee, für das Bürgermeisteramt in ihrer neuen Heimatstadt zu kandidieren, hatten sie Freunde und Bekannte gebracht. „Zunächst habe ich abgewunken“, erzählt Sabine Dorn. Aber je mehr sie über das Thema nachdachte, desto mehr reifte der Entschluss, die Herausforderung anzunehmen. Sabine Dorn möchte die Initiative ergreifen und dazu beitragen, dass die Unterweserstadt sich weiter entwickelt: „Nordenham ist schön und hat ein riesiges Potenzial“, betont sie. Außerdem würde Sabine Dorn es „charmant finden“, wenn in Zukunft eine Frau im Rathaus das Sagen hätte.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin beschreibt sich selbst als einen „sehr politischen Menschen, der gerne diskutiert“. Ihr ausgeprägtes Interesse an der Politik führte dazu, dass sie von 2003 bis 2007 als CDU-Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft angehörte. In dieser Zeit arbeitete Sabine Dorn, die da noch Akkermann mit Nachnamen hieß, unter anderem im Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Hafen- und im Europausschuss mit.

Vorübergehend engagierte sich Sabine Dorn auch in der Bremer FDP. Dieses Kapitel betrachtet die Neu-Nordenhamerin inzwischen als abgehakt. Allerdings gehört sie weiterhin als Beisitzerin dem Vorstand der Liberalen Gesellschaft in Bremen an, weil sie deren Vortragsveranstaltungen sehr interessant findet.

In Nordenham hat Sabine Dorn in diesem Mai ein politisches Amt übernommen, als sie sich zur Vorsitzenden der Frauenunion küren ließ.

Als Bürgermeisterin möchte sie „die Menschen für Nordenham begeistern“. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist für Sabine Dorn die Förderung des Mittelstandes und des Einzelhandels.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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