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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Politik: Salzlauge aus Hessen verhindern

27.06.2015

Brake Wasser ist ein kostbares Gut für Menschen und Tiere, und dieses Gut gilt es zu schützen. Daher machten die Referenten am Donnerstagabend bei einer Diskussionsveranstaltung in Brake auch deutlich, dass ihnen daran gelegen ist, die drohende Versalzung der Oberweser durch die Einleitung von salzhaltigem Abwasser zu verhindern, mindestens jedoch zu verringern.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag hatte den Informationsabend in Wilkens Weserhotel initiiert. Als Referenten konnte sie den umweltpolitischen Sprecher ihrer Fraktion, Dr. Matthias Miersch, gewinnen. „Wasser, Ernährung und Energie braucht jeder Mensch zum Leben, und alle drei Elemente sind unter Druck“, sagte er.

Handlungsbedarf sieht der Politiker bei der drohenden Versalzung der Weser durch den Kaliabbau des hessischen Unternehmens K&S, das seine Abwässer in die Weser einleiten will (NWZ  berichtete), beim Hochwasserschutz, in einer Novellierung der Düngemittelverordnung und beim Thema Fracking. Miersch wies auf eine Internet-Seite, auf der Bürger bis zum 15. Oktober Stellungnahmen zum Thema Weserversalzung abgeben. können „Nutzen Sie dies reichlich“, appellierte Miersch an die zahlreichen Zuhörer.

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Landtagsabgeordnete Karin Logemann wies im Zusammenhang mit den K&S-Plänen darauf hin, dass der Kreistag eine Resolution verabschiedet hat, in der er sich gegen eine weitere Versalzung der Weser ausspricht.

Der Referent sieht auch das Land Hessen in der Verantwortung, hier zum Schutz von Umwelt und Menschen tätig zu werden. Die Pipeline, die die Abwässer von Hessen aus bis in die Oberweserregion transportieren soll, sei noch immer nicht vom Tisch.

Miersch kritisierte, dass zu viele Düngemittel ins Wasser und in den Boden gerieten. Zudem fehlten, gemessen an der Anzahl der Tiere in Niedersachsen, rund 65 000 Hektar Ausbringfläche für Gülle und Gärreste.

Die zentralen Forderungen der SPD zum Fracking sind der Ausschluss von Vorranggebieten für die Trinkwassergewinnung, die als Tabuzone gekennzeichnet werden müssten, und eine Reduzierung von Probebohrungen nach Schiefer- und Kohleflözgas. „Wir sollten auch nachfolgenden Generationen noch Ressourcen übrig lassen“, betonte Miersch.


Stellungnahmen zur Einleitung von salzhaltigen Anwässern in die Weser unter   www.fgg-weser.de 
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