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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Schon seit 50 Jahren im Hegering aktiv

01.03.2014

Brake Für ihre lange Jahre andauernde Mitgliedschaft im Hegering Brake sind Helmuth Block, Immo Hülsebusch und Hans Zöllner (jeweils 50 Jahre) vom Vorsitzenden Karsten Korpis auf der Jahreshauptversammlung ausgezeichnet worden.

Seit 40 Jahren sind Georg Haskamp, Heiko Meinardus, Jürgen Rohde, Jochen Starke und Friedhelm Pöppe Mitglieder des Hegerings. Auch sie wurden vom Vorsitzenden geehrt.

In seinem Streckenbericht führte Korpis aus, dass die Strecke der erlegten Feldhasen keine Aussage über den tatsächlichen Bestand gibt. Besser sei die Hasenzählung im Frühjahr und Herbst des Jahres. Nach den Zählungen könne der Zuwachs in der Hasenpopulation festgestellt und die Bejagung darauf abgestimmt werden. Weiter betonte er: „Wir müssen die Lebensbedingungen für den Feldhasen und andere Wildtiere verbessern“. Dazu legten die Jäger im vergangenen Jahr mehrere Hektar Blühstreifen an (die NWZ  berichtete). Weitere Blühstreifen sollen nun folgen.

Korpis bedankte sich bei Kassenwartin Charlotte Hecht, die das Amt an Ingo Bischoff aus Ovelgönne übergab. Für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Obmann für das Schießwesen wurde Helmuth Block mit einem Präsent verabschiedet. Er übergab das Amt nach mehr als 30-jähriger Tätigkeit an Sören Friedrichsen aus Brake.

Der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Bernhard Martens kritisierte die Fernsehberichterstattung in den vergangenen Monaten. Er bat die Mitglieder, sich an einer Petition gegen diese Berichterstattung zu beteiligen.

Martens berichtete weiter, dass die Landesregierung die Jagdzeiten beim Rehwild von Oktober auf den Januar des Folgejahres verlängern, beim Feldhasen dagegen auf den 31. Dezember verkürzen will. Weiterhin seien Beschränkungen bei der Gänsejagd zu erwarten. Gegen die Verbote wollen sich die Jäger wehren, kündigte Martens an. Denn die durch Gänse entstehenden Schäden würden den Landwirten in der Wesermarsch nicht ersetzt.

In seinem informativen Vortrag stellte im Anschluss der Diplompsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock aus Bremen seine Forschungsprojekte zum Thema „Psychologie der Jagd“ vor.

Seine Kernaussage: Der Jäger weiche in der Lebenszufriedenheit, Gewissenhaftigkeit und den traditionellen Werten positiv von Nichtjägern ab; in punkto Aggression gäbe es hingegen keine Unterschiede.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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