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Viele Tote durch Schüsse in Hanau –  auch mutmaßlicher Schütze tot
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Aktualisiert vor 44 Minuten.

Gewaltverbrechen Erschüttert Hanau
Viele Tote durch Schüsse in Hanau – auch mutmaßlicher Schütze tot

NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Eine Große Bühne für ein kleines Dorf

21.01.2020

Schwei Stricken scheint ein Hobby der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu sein. Jedenfalls ließ sich die CDU-Politikerin am Stand des Bürgervereins Schwei bei der Grünen Woche in Berlin nieder, griff sich Strickzeug und gaffelte eine Viertelstunde lang mit den Frauen vom Handarbeitskreis Schwei.

Die Grüne Woche

findet noch bis Sonntag, 26. Januar, in Berlin statt. Rund 1800 Aussteller aus Deutschland und der Welt präsentieren mehr als 100 000 Produkte. Dazu kommen mehr als 300 Fachveranstaltungen, etwa das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung. Die erste Grüne Woche fand 1926 statt.

Gleich am Freitag, dem ersten Tag der Grünen Woche in Berlin, präsentierte sich Schwei als Botschafter für Niedersachsen. Am Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Halle 20 des Messegeländes zeigte Schwei am Freitag, was es zu bieten hat. Zusammen mit Schwei präsentierte sich das Allerdorf Otersen. Bis zum Ende der Messe am Sonntag, 26. Januar, werden sich insgesamt 16 Dörfer aus Niedersachsen vorstellen, die mit Erfolg am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen haben.

Für Karin Suhr, Lieselotte Stellmacher, Martina Schmitz, Inge Minnemann und Erika Bunjes sowie Renate Duhm von der Arbeitsgruppe begann das Abenteuer Grüne Woche Freitagfrüh um 5 Uhr, als der von der Gemeinde gesponserte Kleinbus in Schwei losfuhr. Schon nach gut vier Stunden waren die Frauen am Ziel, wo sie von Martina und Bernd Lehmann sowie Edith Kahnt-Ralle erwartet wurden.

Schlemmerkisten verlost

Die Schweier lockten die Messebesucher auch mit einer Verlosung an den Stand: Zu gewinnen war eine Wesermarsch-Schlemmerkiste mit regionalen Erzeugnissen von der Landschlachterei Wiese, dem Bio-Hof Butendiek und dem Wasserbüffel-Betrieb Hof am Meer sowie Schwarzbrot aus der Dorfbäckerei Ahlers und Honig des Schweier Imkers Karsten Hayen.

Socken und Würste

Auch die Präsentkörbe mit Fahrradklingel oder Trinkbecher, die die Gemeinde Stadland gestiftet hatte, sowie Obsteinkaufstaschen aus Baumwolle, die ein Wesermarsch-Puzzle oder Thermotrinkbecher sowie Äpfel enthielten, fanden neue Besitzer. Dabei wurden auch Faltblätter und Radwegekarten der Region zwischen Weser und Watt verteilt.

Fehlen durften bei der Verlosung aber auf keinen Fall die buntgeringelten Stricksocken des Schweier Handarbeitskreises, teilt Edith Kahnt-Ralle weiter mit. Die Strickfrauen, die mit insgesamt 33 Paar Socken für die Bereisungskommission den Dorfwettbewerb der Schweier 2017 und 2018 tatkräftig unterstützt hatten, nahmen am Stand in Berlin auch gleich wieder ihre Arbeit auf und sorgten damit ganz nebenbei für Aufmerksamkeit – auch bei Ministerin Barbara Otte-Kinast.

Als Trostpreis ging die Ochsenwurst von Wiese weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Dass sie unter die Leute kamen, dafür sorgte vor allem Wiese-Mitarbeiter Bernd Lehmann, später unterstützt von Bürgermeister Klaus Rübesamen. Wegen dieser Verlosung blieben viele Besucher einen Augenblick länger am Stand. Andere kamen vorbei, um sich nach Urlaubsquartieren in der Wesermarsch zu erkundigen oder wollten einfach kundtun, dass sie sich die Pinkel von Wiese jedes Jahr nach Berlin schicken lassen, weil ihr Grünkohl dann erst richtig gut schmeckt.

So ergaben sich für die Schweier, die auch von Ute Nordhausen von der Bürger- und Touristikinformation der Gemeinde unterstützt wurden, interessante Gespräche und Möglichkeiten, die Vorzüge der Wesermarsch als Urlaubsregion anzupreisen.

Talk-Runde

Eine Talk-Runde mit Bürgermeister Klaus Rübesamen, Renate Duhm und Edith Kahnt-Ralle – beide von der Arbeitsgruppe Unser Dorf hat Zukunft – auf der Bühne mitten in der Halle hatte dann das bürgerschaftliche Engagement der Schweier zum Thema. Sie stellten beispielsweise die vielfältigen Eigenleistungen Schweier Bürger heraus – etwa bei der Errichtung der neuen Turnhalle oder der Sanierung des Kirchvorplatzes, der Pflege des Dorfes unter anderem durch die Dienstagsmänner und die starke Beteiligung der Schweier bei der neu eingerichteten Bürgerbus-Linie 415 sowie beim neuesten Projekt Bürgerhaus an der Viehrampe.

Denn genau das wird bei den Teilnehmerdörfern des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ bewertet.

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