• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Diskussion über Jugendzentrum nimmt Fahrt auf

26.03.2018

Schweiburg Zur Informationsveranstaltung um ein Jugendzentrum hatte der CDU-Ortsverband Jade die Vereinsvertreter in die „Alte Sägerei“ eingeladen. Im Vorfeld hatte das Thema schon für hitzige Diskussionen gesorgt.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Knut Brammer hieß die 20 Teilnehmer willkommen, so auch den Vereinsvertreter und stellvertretenden Bürgermeister Helmut Höpken (UWG). Laut der CDU gibt es Bemühungen um ein Jugendzentrum seit 2013. Die Anfänge liegen schon 20 Jahre zurück. Das alte Molkereigebäude (jetzt Edeka) war damals schon im Gespräch.

Die CDU stellte ihr Konzept, bildlich unterlegt, vor. Die jetzigen jährlichen Kosten für die Jugend belaufen sich auf 14 000 Euro. Die setzen sich zusammen aus Pauschalförderung, Jugendfeuerwehr, Mobiles Kino, Fahrten und Zeltlager sowie Ferienpass. Nach der Auflistung würden für ein Jugendzentrum jährliche Kosten von 36 000 Euro anfallen und somit 72 Prozent zu den bisherigen Kosten hinzukommen.

Die seitens der Verwaltung der Gemeinde Jade ermittelten Kostenansätze für die Einrichtung eines Jugendzentrums in der ehemaligen Sozialstation an der Tiergartenstraße belaufen sich auf 211 840 Euro, ohne die Einrichtung eines Fahrstuhls auf 152 840 Euro. Für die CDU ist das ein zu hoher Kostenfaktor. Knut Brammer: „Die Gemeinde Jade muss bis zum Jahre 2021 im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt erreichen.“

Für die CDU gibt es drei Säulen: die ehrenamtliche Jugendarbeit, die offene Jugendarbeit und die professionelle Jugendarbeit bei Bedarf. Die Leistungen und das Einbringen der ehrenamtlichen Arbeit von den Vereinen und Verbänden wird ausdrücklich gelobt. Der Fraktionsvorsitzender: „Die ehrenamtliche Arbeit müsste mehr unterstützt werde.“

Auf gleicher Linie ist die UWG. Helmut Höpken: „Wir sind auch für die Jugendarbeit. Aber der finanzielle Rahmen muss passen.“

Ein Jugendtreff findet wöchentlich in der evangelischen Kirchengemeinde statt. Die Betreuerin Marion Mondorf-Krumeich: „Ein Jugendtreff ist etwas anders als Vereinsarbeit.“

Von politischer Seite will man das Gespräch mit dem neuen Kirchenrat suchen. Abgeklopft werden soll ein mögliches Konzept. Ob die Räumlichkeiten ausreichen, ist aber fraglich. Hier kommen auch schon die Pfadfinder und die Technikgruppe unter. Der Jugendtreff hat den Platz im sanierungsbedürftigen Keller gefunden. Weiterer Bedarf dürfte auch noch für Kindertagesplätze anfallen.

Von der CDU wird für einen Jugendtreff die Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr für das Alter zwölf bis 18 Jahren angedacht. Aus der Versammlung: „Eher ab 17 Uhr, und dann bis 20 Uhr oder 21 Uhr.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.