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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sie sollen schon bald mitreden

20.05.2017

Lemwerder Um die Interessen von Jugendlichen besser vertreten zu können, soll in Lemwerder ein Jugendbeirat gegründet werden. Am Donnerstagabend fand unter Federführung von Gemeindejugendpfleger Leo Farwick das erste Vorbereitungstreffen dazu statt. Im Idealfall sei der Jugendbeirat in den Herbstferien mit Satzung, Vorstand und Ideen gebildet, ist seine Hoffnung.

Erst einmal ging es bei dem Treffen in der Begegnungsstätte aber um Grundsätzliches: Wer sitzt überhaupt im Jugendbeirat? Wo kommen die Jugendlichen dafür her? Was macht ein Jugendbeirat?

Die anwesenden Jugendlichen machten Verbesserungsvorschläge: Discobus, offenes W-Lan, ein Unterstand neben der Skaterbahn, ein Kiosk oder eine Shisha-Bar als Treffpunkt. Dass in Lemwerder bald eine vierte Spielothek eröffnet werden soll, wurde dagegen kritisiert.

All das seien Dinge, die der demokratisch gewählte und fest oder projektbasiert mit Geld ausgestattete Jugendbeirat bei den Gemeinderatssitzungen zu Gehör bringen kann, motivierte Farwick zu politischem Engagement. Er vergaß aber auch nicht zu ermahnen, dass zur Vertretung der Interessen der jungen Generation neben den Rechten auch Pflichten gehören.

Im Gemeinderat thematisiert und mehrheitlich begrüßt wurde die Bildung eines Jugendbeirats bereits, bestätigte Jutta Zander als Vertreterin der Gemeindeverwaltung. Aus dem Rat nahmen außerdem Heiner Loock (CDU), Sven Schröder und Hermann Robert Meyer (beide UWL) sowie Harald Schöne (FDP) an der Versammlung teil. Einen festen Etat für das laufende Jahr gebe es allerdings für einen Jugendbeirat noch nicht, betonten die Ratsmitglieder.

Ein Etat für Werbung oder Veranstaltungen, um das Projekt überhaupt anzustoßen, sowie für die Wahl seien dringend notwendig, waren sich Loock und Meyer einig. Auch müsse über die Altersstruktur gesprochen werden, die bisher grob für Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren festgelegt wurde. Man solle darüber nachdenken, vielleicht schon jüngere Kinder ohne Stimmrecht in die Arbeit einzubinden, wenn es beispielsweise um den Spielplatzbau gehe, regten Loock und Meyer an.

Ganz unter sich und in drei Gruppen aufgeteilt, machte sich die junge Generation dann ans Werk. Im Herbst 2017 soll schließlich die Vorarbeit erledigt sein, damit über Rat und Rathaus eine Wahl ausgeschrieben werden kann auf die dann im Anschluss die erste konstituierende Sitzung folgt.

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