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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sie wollen eine andere Politik für Lemwerder

08.06.2016

Lemwerder Rechtzeitig vor der Gemeinderatswahl am 11. September hat sich in Lemwerder eine Wählergemeinschaft mit dem Namen „Unabhängige Wähler Lemwerder“ (UWL) gegründet. Die Vereinsgründung fand bereits am 22. Mai in der Begegnungsstätte statt. Am Sonntag, 19. Juni, wollen sich die Mitglieder ebenfalls in der Begegnungsstätte, Edenbütteler Straße 5, allen interessierten Bürgern vorstellen. Die Zusammenkunft beginnt um 16 Uhr. Im Anschluss soll die Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl beschlossen werden.

15 Bürger haben die Wählergemeinschaft gegründet. Den Vorstand bilden Michael Lühmann (erster Vorsitzender), Sven Schröder (zweiter Vorsitzender), Hermann Robert Meyer (Kassenwart) und Marc Oliver Grotheer (Schriftführer). Zu Beisitzern wurden Wiebke Naujoks, Bianca Nocon, Iris Schäfer, Sven Göttsch, Heiko Luetjen, Christian Tempelmann, Karl-Heinz Thomes und Rainer Wohlers gewählt.

„Wir stehen für einen nachhaltigen Politikwechsel in Lemwerder“, lautet das selbst gesteckte Ziel der Wählergemeinschaft. Die politisch engagierten Bürger seien „mit vielen Entscheidungen und Entwicklungen in der Gemeinde nicht einverstanden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher wollen sie sich nun selbst dafür einsetzen, in Lemwerder „vieles besser zu machen und Fehlentwicklungen zu korrigieren“.

So will die neue Wählergemeinschaft den gerade erst beschlossenen, bis 2025 geltenden Flächennutzungsplan komplett überarbeiten. Kritisiert wird daran zum Beispiel, dass geplante Gewerbeflächen nicht ausreichend Mindestabstand zu Wohnflächen haben und dass die beschlossene Verdoppelung von Gewerbeflächen in den nächsten Jahren „ein Zeichen von Größenwahn“ sei. Gleichzeitig setze man sich aber für gute Rahmenbedingungen für die örtlichen Unternehmen und Neuansiedlungen ein.

Die geplante Entlastungsstraße Osttangente lehnt die Wählergemeinschaft ab. Die Kosten für dieses Projekt müssten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen zu anderen, von der Gemeinde zu finanzierenden Aufgaben. Für neue Straßen müsse generell der Bedarf nachgewiesen werden.

Die Wählergemeinschaft fordert einen Naturschutzbeauftragten für die Gemeinde und eine Baumschutzsatzung.

Für Kinder und Familien sollen „optimale Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten“ geschaffen, damit zugleich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden. Und statt auf „Salamitaktik“ in der Politik setze die UWL auf Transparenz.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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