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KOMMUNALWAHL: SPD und CDU suchen Partner

12.09.2006

Sie wurden in den Gemeinderat gewählt

Der Rodenkircher Udo Meyer ist der „Shootingstar“ der Gemeinderatswahl in Stadland. Er erhielt bei seinem Debüt gleich 510 Stimmen.

von rolf bultmann STADLAND - Als neue stärkste Fraktion im künftigen Stadlander Gemeinderat möchte die SPD ein neues Mehrheitsbündnis mit den Grünen und eventuell auch dem WPS-Vertreter bilden. Aber auch die CDU strebt eine Fortsetzung ihrer bisherigen Mehrheitsgruppe mit den Grünen an, die künftig um den WPS-Vertreter erweitert werden könnte. Dies sind die Ziele der Parteispitzen nach der Stadlander Kommunalwahl.

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Der neue Gemeinderat setzt sich aus neun SPD-Mitgliedern, acht Bewerbern von der CDU-Liste, zwei Grünen und einem Vertreter der Wählergemeinschaft Pro Stadland (WPS) zusammen. Das 21. Ratsmitglied und möglicherweise das Zünglein an der Waage ist Stadlands bisheriger und zukünftiger Bürgermeister Boris Schierhold.

Als einen Vertrauensbeweis wertete SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender Helmut Rohde, dass acht der neun gewählten Ratsmitglieder bereits dem jetzigen Gemeinderat angehören. Neuling Torben Haats, mit 25 Jahren jüngstes Ratsmitglied, rückt ebenso wie Erika Weubel über die Listenwahl in den Rat ein. Als stärkste Fraktion werde man sich jetzt um eine Mehrheit bemühen, kündigte Helmut Rohde Gespräche mit den Grünen und der WPS an.

Eine erhebliche Erneuerung erfuhr die CDU-Fraktion. Mit „Shootingstar“ Udo Meyer (auf Anhieb 510 Stimmen) sowie Claas Vollers, Hanke Schnitger und über die Listenwahl auch Henrik Blohm schafften gleich vier Neulinge, die zudem alle parteilos sind, den Sprung in den Gemeinderat. Mit Klaus Klinkenberg und Horst Wieting blieben zwei bisherige Ratsmitglieder auf der Strecke. Da auch der Ex-Liberale Marco Sommer nicht der Partei angehört, besteht die CDU-Fraktion nunmehr mehrheitlich (fünf von acht) aus parteilosen Mitgliedern.

CDU-Fraktionschef Günter Busch teilte mit, dass man anstrebe, die bislang gute und sachliche Zusammenarbeit mit den Grünen fortzusetzen. Wenn es möglich sei, wolle man auch den WPS-Vertreter mit ins Boot nehmen, damit der Bürgermeister nicht zum Zünglein an der Waage wird.

Zu Gesprächen mit CDU und SPD bereit sind sowohl die Grünen als auch die WPS. Das bestätigten die beiden neuen Ratsmitglieder Elke Kuik-Janssen (Grüne) und Klaus-Dieter Luther (WPS). Die Entscheidung werde man ausschließlich von Übereinstimmungen in Sachfragen abhängig machen.

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