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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Jugendliche dürfen bald mehr mitreden

26.09.2019

Stadland Kinder und Jugendliche aus Stadland bekommen demnächst Post von Bürgermeister Klaus Rübesamen. In den Briefen lädt er sie zu einem Vorgespräch über eine mögliche Beteiligung an Entscheidungen ein, die sie direkt betreffen.

Diese Vorgehensweise hat der Jugendausschuss des Rates jetzt einstimmig gutgeheißen. Wie genau die Einladung formuliert und wer genau eingeladen wird, will Rübesamen mit den gemeindlichen Jugendpflegern Marek Kandzia und Ann-Christin Dirks absprechen. An dem Gespräch sollen die beiden ebenso beteiligt werden wie Sachverständige aus anderen Kommunen, etwa Nordenham.

Den Anstoß zu dieser Entwicklung hatte der Schweier Bürger Frieder Bunjes gegeben, der sich für eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen an sie betreffenden Angelegenheiten eingesetzt und dafür einen Achterrat vorgeschlagen hatte. Das ist ein Gremium, das in den achten Klassen der Schulen in der Gemeinde – in Stadland also nur der Oberschule Rodenkirchen – gewählt wird. „Die Achtklässler haben den Abschluss noch nicht so im Blick“, argumentierte Bunjes.

Der Rodenkircher Bürger Jürgen Janssen, der sich als Vorsitzender des stets nichtöffentlich tagenden Lenkungsausschusses Jugendhilfeplanung des Kreistages an der Sitzung beteiligte, riet davon ab, sofort einen Achterrat zu wählen und schlug den Weg vor, dem der Jugendausschuss anschließend einstimmig folgte.

Generell sei die Beteiligung Jugendlicher „eine ganz schwierige Geschichte“, gab Jürgen Janssen zu bedenken. Wichtig sei, dass Rat und Verwaltung diese Beteiligung wirklich wollten und dass zwei Mitarbeiter der Verwaltung den Prozess ständig begleiteten.

Doch der mögliche Erfolg sei die Mühe wert, betonte Jürgen Janssen: „Der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Dörfern ist das freiwillige Engagement ihrer Bürger: Wachsende Dörfer haben die meisten Vereine. Die Grundlagen dafür werden in der Jugend gelegt.“

Erste Tipps gab Hauke Grzibek, der Jugendpflegehelfer der Kreisverwaltung. Er empfahl den Austausch mit anderen Kommunen, um von deren Erfahrungen zu profitieren; dabei verwies er auf das seit langem gut arbeitende Jugendparlament in Nordenham. Er riet der Gemeinde, zunächst ein ausgereiftes Konzept zu entwickeln, ehe sie handle.

Mit Jürgen Janssen war er sich einig darin, dass kleine Schritte wichtig seien. So zitierte Janssen die Gemeinde Butjadingen als gutes Beispiel: Sie beteiligt Kinder und Jugendliche an der Auswahl von Geräten auf neuen Spielplätzen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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