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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Stadlander SPD stellt Kandidaten auf: Vier Frauen und acht Männer für den Gemeinderat nominiert

07.06.2021

Stadland Als erste Partei in Stadland hat am Freitagabend die SPD ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 12. September aufgestellt. Exakt 100 Tage vor der Wahl nominierte der Ortsverein in einer Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Seefeld zwölf Bewerber - vier Frauen und acht Männer. Sechs von ihnen, also jeder zweite, bewerben sich erstmals um ein Ratsmandat, ein Kandidat gehört der Partei nicht an. Derzeit zählt die SPD-Fraktion acht Mitglieder.

Als Spitzenkandidaten stellten die 16 stimmberechtigten Anwesenden den Rodenkircher Torben Hafeneger auf. Der 40-jährige Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in Oldenburg gehört dem Rat seit 2006 an, ist seit 2016 dessen Vorsitzender und bewirbt sich am 12. September auch um die Nachfolge von Bürgermeister Klaus Rübesamen (ebenfalls SPD). Zudem kandidiert er für den Kreistag.

Gleichstellungsbeauftragte

Auf Platz zwei der Liste setzten die Sozialdemokraten einen weiblichen Neuzugang: Ilona Fritz. Die Seefelderin, die als Führungskraft bei einem Reinigungsunternehmen tätig ist, engagiert sich auf vielfältige Weise ehrenamtlich: Sie ist Schriftführerin und Pressesprecherin des Bürgervereins Augustgroden, Zweite Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadland und nicht zuletzt seit dem 1. Januar 2019 Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Stadland. In dieser Funktion ist sie keineswegs immer konform mit ihrem Parteigenossen Bürgermeister Klaus Rübesamen. Pikant: Ihr Mann Wolfgang Fritz ist seit 2017 CDU-Ratsherr.

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Auf Platz drei folgt der Spitzenkandidat der Wahl 2016 und Spitzenmann der SPD im Gemeinderat: Siegmar Wollgam. Der 57-jährige Rodenkircher, der als Sicherheitsingenieur im Kernkraftwerk Unterweser beschäftigt ist, überließ die Spitzenpositionen auf der Liste konsequent dem Bürgermeister-Kandidaten und - wie bei der SPD üblich - einer Frau. Wollgam ist auch Sprecher der SPD/WPS/FDP-Mehrheitsgruppe im Rat.

Auf Platz vier kandidiert eine weitere Frau: die Schweierin Monika Hirdes. Sie ist, genau wie Ilona Fritz, keine gebürtige Stadlanderin. Seit dem vergangenen Jahr bildet sie zusammen mit dem Rodenkircher Bernhard Tülp die Doppelspitze des SPD-Ortsvereins. Zudem ist sie die Schwester von Erika Weubel, die dem Rat seit 2001 angehört und sich auf Platz acht um eine Wiederwahl bewirbt. Die frühere Architektin ist derzeit Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Organisation. Bernhard Tülp bewirbt sich diesmal nicht um ein Ratsmandat.

Auf Platz fünf kandidiert - ungewöhnlich - ein Mitarbeiter der Gemeinde: Jürgen Neels aus Seefeld. Weil er aber nicht im Rathaus beschäftigt ist, sondern beim Bauhof, sei dies erlaubt, sagte Monika Hirdes. Annette Klitscher aus Morgenland bewirbt sich auf Platz sechs um eine dritte Amtszeit im Rat; die Altenpflegerin ist Vorsitzende des Schulausschusses. Auf Platz sieben steht der Rodenkircher Wilfried Schellstede für eine zweite Amtszeit im Rat bereit. Der EWE-Mitarbeiter im Ruhestand war Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stadland und ist Vorsitzender des Bürgervereins Strohausen.

Drei Neulinge

Auf den nächsten drei Plätzen folgen Neulinge: die Rodenkircher Jörn Haats und Christoph Bürster sowie der Reitlander Rolf Balgar. Auf Platz zwölf kandidiert der einzige Parteilose: der Landwirt Walter Damken aus Schweieraußendeich. Er gehört dem Rat seit 2016 an, war aber damals - ebenfalls als Parteiloser - für die CDU gewählt worden, hatte sie aber später verlassen und dafür auch das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters aufgegeben.

Nicht wieder dabei sind die Rodenkircher Horst Mauritschat und Bodo Bär. Der 74-jährige Mauritschat - er ist 1. stellvertretender Bürgermeister - verzichtet aus Altersgründen.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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