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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ortsthemen: „Statt Schnüffeltest bitte Wasserproben“

18.09.2010

ABBEHAUSEN Wie steht es um die Wasserqualität des Teiches im Wohngebiet „Mühlenblick“? Das wollte die SPD-Fraktion im Abbehauser Ortsrat wissen. Niels Ohlemacher (Bauingenieur beim Amt für Baumanagement der Stadt) berichtete, der Bauhof sei im August dreimal vor Ort gewesen und habe keine gravierenden Geruchsbelästigungen festgestellt.

„Die Anwohner sehen das anders“, sagte dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Manninga. „Das waren offenbar nur Schnüffelproben und nicht Wasserproben.“

Eine weitere Frage der SPD: Was hat die Verwaltung hinsichtlich eines Grundstücks an der Butjadinger Straße unternommen, das laut SPD von Ungeziefer befallen und verwahrlost ist? Antwort der Verwaltung: Ein Ungeziefer-Befall konnte nicht festgestellt werden.

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Die Sozialdemokraten wollten darüber hinaus wissen, warum die beschlossene Ausbaggerung des Klärwerkteiches bisher nicht realisiert worden ist. Antwort der Verwaltung: Wegen des Baumbestandes sei die Wasserfläche mit Geräten schwer zu erreichen. Im Oktober/November solle eine Aufreinigung versucht werden.

Auch nach dem Baubeginn der Erweiterung des Landgasthofes Butjadinger Tor fragte die SPD. Geplant sind eine kleine Brauerei und ein neues Gästehaus. Der neue Allgemeine Vertreter von Bürgermeister Hans Francksen, Carsten Seyfarth, teilte mit: Der Gastronom habe den Bauantrag gestellt. Der Bebauungsplan liege bis zum 15. Oktober öffentlich aus. Es seien noch einige Fragen zu klären.

Keine eigene Stiftung

Wie steht es um eine selbstständige Stiftung Ummenscher Fundus und um Geld daraus zur Finanzierung der nächsten Weihnachtsfeier für Abbehauser Senioren? Das wollte die CDU-Fraktion im Abbehauser Ortsrat von der Stadtverwaltung wissen. Laut Kämmerer Bert Freese ist es nicht möglich, den Ummenschen Fundus wie vom Ortsrat vorgeschlagen in eine selbstständige Stiftung umzuwandeln. Die Kommunalaufsicht sehe dafür keinen Spielraum.

Ernst-Otto Kruse (FDP) reagierte darauf mit Unverständnis und kündigte eine Klage vor dem Verwaltungsgericht an.

Die Abbehauser Gebrüder Ummen hatten 1688 ihren Hof und ihr Land (etwa 65 Hektar) der damaligen Gemeinde vermacht – mit der Auflage, aus den Erlösen der Bewirtschaftung arme Menschen in Abbehausen zu unterstützen.

Seit der Gebietsreform im Jahre 1974 ist die Stadt Nordenham für die Verwaltung dieses sogenannten Ummenschen Fundus zuständig. Wegen der äußerst angespannten Finanzlage der Stadt hatte Bürgermeister Hans Francksen (SPD) laut über einen Verkauf der Ländereien nachgedacht.

Wie Kämmerer Bert Fresse jetzt dem Ortsrat berichtete, sind hinsichtlich Unterhaltungskosten und Pachterträgen in den vergangenen zwei Jahren keine Überschüsse erwirtschaftet worden. Für dieses Jahr sei mit etwa 5000 Euro zu rechnen. Überschüsse würden aber dringend gebraucht für Raten zur Tilgung von Krediten, die die Stadt für Sanierungen auf dem Bauernhof aufgenommen hat.

2000 Euro für Feier

Weil eine Finanzierung der Weihnachtsfeier durch Sponsoren wie im Vorjahr nicht realisierbar sei, sollten nach Ansicht von Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wedemeyer (CDU) 3000 Euro für die Tilgung und 2000 Euro für die Weihnachtsfeier der Senioren verwendet werden.

Zwar wurde kein Beschluss gefasst, aber offenbar will der gesamte Ortsrat, dass so verfahren wird.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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