• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Gemeinderat: Straßen zu schmal – Planung vom Tisch

23.01.2016

Butjadingen Dass der geplante Radweg an der Kreisstraße 180 zwischen Brückenhof und Fedderwardersiel gebaut werden kann, nachdem das Land Niedersachsen die erhofften Fördermittel bewilligt hat (siehe Bericht auf dieser Seite), ist eine gute Nachricht . Es gibt aber auch weniger gute. Aus dem Radweg an der Kreisstraße 181 (Straße Am Deich) zwischen Burhave und Waddens wird nichts. Das gleiche gilt für einen Radweg entlang der Langwarder Ortsdurchfahrt. Das hat Butjadingens Bauamtsleiter Axel Linneweber am Donnerstag während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mitgeteilt.

Im Juli 2014 hatte der Kreistag beschlossen, dass in der Wesermarsch fünf neue Radwege an Kreisstraßen in Auftrag gegeben werden sollen. Der Radweg entlang der K 181 auf einer Länge von 8,1 Kilometern hatte dabei die erste Priorität. Jetzt hat die Kreisverwaltung jedoch mitgeteilt, dass die Maßnahme nicht umsetzbar sei.

Planung aufgeben

Der Kreis beruft sich dabei auf eine Stellungnahme der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, nach deren Aussage die örtlichen Gegebenheiten den Bau eines Radwegs nicht zulassen – dafür reiche schlichtweg der Platz zwischen Deich und Wohnbebauung nicht aus, heißt es von der Behörde mit Sitz in Oldenburg. Ergebnis: Der Arbeitskreis „Radwege“ des Landkreises wird dem Kreistag für dessen nächste Sitzung am 14. März empfehlen, die Planungen für die K 181 einzustellen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Indes birgt die schlechte Nachricht auch eine gute: Wie Axel Linneweber im Rat weiter ausführte, ist der ebenfalls auf der Liste des Kreises stehende geplante Radweg zwischen Roddens und Tossens (Kreisstraße 323) auf der Prioritätenliste von der 4. auf die 1. Position gerückt.

Ein weiterer Radweg, auf den die Gemeinde Butjadingen hofft, betrifft die Landesstraße 859 zwischen Brückenhof und Langwarden. Der ist zwar nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Einen Radweg entlang der Langwarder Ortsdurchfahrt hält die Landesbehörde aber ebenfalls für nicht machbar – wiederum wegen der beengten Platzverhältnisse, die hier der Wohnbebauung geschuldet sind.

Die Landesbehörde schlägt vor, statt dessen einem anderen Abschnitt der L 859 einen vordringlichen Bedarf einzuräumen – nämlich dem zwischen der Einmündung Mitteldeich und Eckwarden. Der Gemeinderat würde es indes lieber sehen, wenn dem Abschnitt zwischen Stollhamm und Mitteldeich dieser Vorrang eingeräumt würde.

Zeit drängt

Die Fraktionen wollen nun darüber beraten. Viel Zeit haben sie dafür allerdings nicht. Die Landesbehörde möchte dem Land bis zum 19. Februar ein abschließendes Radwegekonzept vorlegen. Das könnte bedeuten, dass für den Butjadinger Rat in dieser Sache noch eine Sondersitzung fällig wird, um eine Entscheidung herbeizuführen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2204
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.