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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Lebhafte Diskussion über Erneuerung

23.04.2018

Sürwürden „Alles hat sich verändert, auch die Gesellschaft. Hat die SPD darauf reagiert oder müssen wir noch erst den richtigen Weg finden?“, fragte Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag. Der von ihr vorgestellte Prozess der Erneuerung der Partei auf allen Ebenen stand im Mittelpunkt einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Stadland in der Gaststätte Kiek mol rin in Sürwürden. Das Thema löste bei den Teilnehmern eine lebhafte Diskussion aus.

Die Vergangenheit, insbesondere die Wahlergebnisse, hätten gezeigt, dass die Partei auf allen Ebenen nachdenken und an ihren Strukturen arbeiten müsse, machte Susanne Mittag deutlich. Dabei gehe es insbesondere um die Frage, wie die persönlichen Kontakte besser hinzubekommen seien. Das sei bei der vergangenen Landtagswahl offensichtlich schon besser gelungen, als bei den Bundestags- und Kommunalwahlwahlen zuvor. Das belegte die 59-jähriger Politikern aus Delmenhorst auch mit den Wahlergebnissen in der Wesermarsch und in Stadland.

Nach Aussagen von Susanne Mittag soll die insbesondere strukturelle und organisatorische Erneuerung der SPD mit der Programmdebatte beim gestrigen Bundesparteitag beginnen. Anschließend sollen grundsätzliche Fragen in der gesamten Partei diskutiert werden. Dazu werde es anschließend ein Impulspapier mit widersprüchlichen Thesen geben. Zu den sind dann die Meinungen der Mitglieder gefragt, die sich in Veranstaltungen in allen Gliederungen und in Online-Themenforen äußern können. Dieser erste Teil soll noch in diesem Jahr mit einem Debattencamp enden.

Thesenpapier

Aus den Impulsen wird der Parteivorstand in 2019 ein Thesenpapier erarbeiten, dass dann erneut in den Regionen diskutiert werden soll. Über das Ergebnis wird der SPD-Bundesparteitag Ende 2019 entscheiden.

Nach Ansicht des Stadlander Ortsvereinsvorsitzenden Udo Schmitz hat die Partei bislang ein Glaubwürdigkeitsproblem in der Parteispitze. „Wir brauchen Politiker und Minister zum Anfassen, die nicht abgehoben ohne Ausstrahlung auf der Bühne stehen“, ergänzte SPD-Ratsfrau Erika Weubel. Als positive Beispiele nannte sie Niedersachsens Ministerpräsident Stefan Weil und Minister Olaf Lies.

Während Stadlands Bürgermeister und Parteimitglied Klaus Rübesamen die geplante Erneuerung als den richtigen Weg bezeichnete, weil sie die Parteibasis mehr einbinde, meldete Ratsherr Torben Hafeneger Zweifel an. Anträge habe die Parteibasis auch jetzt schon stellen können, jedoch führten die in den Parteispitzen selten zu richtigen Entscheidungen oder würden dort verwischt.

Ummo Wedelich, Kassenwart des Ortsvereins, mahnte: Die SPD dürfe sich in den kommenden fast zwei Jahren nicht nur mit sich selbst beschäftigen, sondern müsse zweigleisig fahren und sich auch um Bürger kümmern.

Stadlands Sozialdemokraten nutzten die Versammlung, um ihren im Februar gewählten neuen Vorstand zu komplettieren. Das noch vakante Amt des Schriftführers übernahm Jörn Haats, der in Abwesenheit gewählt wurde. Neue stellvertretende Kassenwartin ist jetzt Monika Hirdes.

Delegierte gewählt

Als Delegierte werden Bernhard Tülp, Monika Hirdes, Erika Weubel, Markus Dollerschell sowie Inge und Jürgen Ukena den Ortsverein Stadland bei der Unterbezirks-Europakonferenz der SPD vertreten.

Mit Urkunde und Ehrennadel ehrten Susanne Mittag als stellvertretende Bezirksvorsitzende sowie Ortsvereinschef Udo Schmitz und sein Stellvertreter Bernhard Tülp zwei langjährige Parteimitglieder. Die 80-jährige Ute Rudolph, ehemaliges Gemeinderatsmitglied aus Achterstadt, gehört der SPD bereits seit 60 Jahren an. Willa Knupp (88), Ehefrau des verstorbenen langjährigen Bürgermeisters und Stadlander Ehrenbürgers Willi Knupp, ist seit 50 Jahren Mitglied der SPD.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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