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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Sozialverband: Mehr als 1 Million für Mitglieder geholt

06.06.2018

Sürwürden /Wesermarsch Für die Schwachen einzustehen und gegen Unrecht die Stimmen zu erheben, sei die traditionelle Verpflichtung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Das machte Adolf Bauer, Westerstede, der Präsident des Bundesverbandes und Landesverbandes Niedersachsen, deutlich.

Dass der SoVD dieser Aufgabe gerecht wird, belegte Bettina Ashauer, Geschäftsführerin des Kreisverbandes Wesermarsch, während der Kreisverbandstagung in der Gaststätte Kiek mol rin in Sürwürden mit einer eindrucksvollen Zahl: 1,23 Millionen Euro hat der SoVD in den vergangenen vier Jahren bei Antrags- und Widerspruchsverfahren für Mitglieder in der Wesermarsch erstritten.

Im Sozialrecht anerkannt

3850 Beratungstermine hatten zu 1486 Antrags- und 539 Widerspruchsverfahren geführt. Zudem wurden 92 Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten erstellt, gab Bettina Ashauer in ihrem Geschäftsbericht vor den Delegierten der 15 SoVD-Ortsvereine in der Wesermarsch bekannt. Im Bereich des Sozialrechts werde der SoVD als qualifizierter Verband akzeptiert und anerkannt. Diverse Einrichtungen und auch Ärzte in der Wesermarsch verwiesen ihre Kunden und Patienten in sozialrechtlichen Fragen an den SoVD.

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Vorstand leicht verändert

Jürgen Bley steht auch weiterhin an der Spitze des Kreisverbandes Wesermarsch des Sozialverbandes Deutschland. Der Nordenhamer wurde während der Kreisverbandstagung in Sürwürden von den Delegierten der 15 Ortsverbände im Amt bestätigt. Bley ist seit Ende 2015 SoVD-Kreisversitzender.

Im Amt bleiben auch die 2. Vorsitzende Alida Aldag (Schwei), Schatzmeister Klaus Pflug (Elsfleth) und Schriftführer Wilfried Schadock (Nordenham).

Neu in den SoVD-Kreisvorstand gewählt wurden Magrit Böseler (Ovelgönne) als Dritte Vorsitzende sowie Frank Meißner (Strückhausen), Hans Strauch (Nordenham), Reinhold Rotter und Ilse Hundelshausen-Rotter (beide Elsfleth) als Beisitzer.

Ausgeschieden aus dem Vorstand sind der bisherige Dritte Vorsitzende Manfred Krüger (Stollhamm) sowie die Beisitzer Diedrich Hibbeler (Waddens) und Gunda Hübler (Rodenkirchen).

Sorgen bereiten dem Kreisverband der zunehmende Altersdurchschnitt und die sinkende Zahl der Mitglieder. Letztere verringerte sich seit 2014 um gut 140 auf jetzt 4300 SoVD-Angehörige in der Wesermarsch. Das habe auch Auswirkungen auf die Bereitschaft für eine ehrenamtliche Tätigkeit in den Ortsverbänden, machte Kreisvorsitzender Jürgen Bley in seinem Bericht deutlich. So konnten bei den jüngsten Hauptversammlungen in den Ortsverbänden Abbehausen, Burhave, Einswarden und Seefeld kein neuer Vorstand gewählt werden. Die Ortsverbände Jaderberg und Schweiburg mussten ihre Eigenständigkeit bereits aufgeben und fusionierten mit dem Ortsverband Schwei.

Für seine Arbeit, die Präsident Adolf Bauer gemeinsamen mit einigen gesetzlichen Veränderungen den Delegierten erläuterte, erntete der SoVD während der Kreisverbandstagung in Sürwürden viel Lob und Anerkennung. Landrat Thomas Brückmann bezeichnete den Verband als außerordentlich wichtig, da er einen großen Beitrag zum sozialen Frieden leiste.

Ähnlich argumentierte Stadlands Bürgermeister Klaus Rübesamen. Als Partner in sozialen Fragen der hilfebedürftigen Menschen stärke der SoVD das Sozialgerüst in Deutschland.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag stellte fest, dass in den vergangenen Jahren bereits einige Verbesserungen im Sozialrecht erreicht worden seien, aber es noch viel zu tun gebe. So müssten eine Bündelung der Ausbildung einen Wechsel in den Pflegeberufen erleichtern, die Zahl der Pflegekräfte durch eine möglichst nicht selbst finanzierte Ausbildung und verbessere Bezahlung vergrößert sowie Möglichkeiten für eine Verbesserung der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich gefunden werden.

Image verbessern

In einigen Pflegeeinrichtungen gebe es bereits einen Aufnahmestopp, weil das Personal nicht ausreiche, berichtete die SPD-Landtagsabgeordnete Karin Logemann aus Berne. Neben der Bezahlung, die hinten und vorn nicht passe, müsse aber auch das Image der Pflegeberufe verbessert und gestärkt werden.

Ihr FDP-Landtagskollege Horst Kortlang beklagte, dass trotz der geltenden Gesetze immer noch viele Justiziare beschäftigt werden müssen, damit Hilfebedürftige zu ihrem Recht kommen. Dabei sollte die Menschlichkeit im Vordergrund stehen. Auch er wolle sich nicht von einer Maschine behandeln lassen, sagte Horst Kortlang, der Vorsitzender des SoVD-Ortsverbandes Elsfleth ist.

Auch der Grünen-Landtagsabgeordnete Dragos Pancescu aus Brake dankte den ehrenamtlichen SoVD-Funktionären für ihre wertvolle Arbeit. Bei der Verbesserung der Landarztversorgung gebe es bereits unterschiedliche Ansätze im niedersächsischen Landtag. Wichtiger als die Zuständigkeit sei für ihn aber, dass letztlich die Menschen eine gute Versorgung bekommen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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