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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Ökumenischer Empfang: Trump macht dem Bürgermeister Angst

23.01.2017

Friedrich-August-Hütte Wenn die Pastoren Dietmar Reumann-Claßen und Anke Claßen im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Blexen, Christiane Wittrock, Christopher Iven und Heike Boelmann-Derra sowie Karl Jasbinschek und Diakon Christoph Richter in dem der evangelischen Gemeinde Nordenham und der katholischen St.-Willehad-Gemeinde reihum zum ökumenischen Neujahrsempfang einladen, können sie sicher sein, dass sie ein volles Haus haben. So auch am Samstagvormittag. Über 100 Gäste aus Vereinen und Institutionen, Politik und Unternehmen hatten sich im Gemeindehaus der Pauluskirche in Friedrich-August eingefunden. Dazu gehörten auch Kreispfarrer Jens Möllmann und Bürgermeister Carsten Seyfarth.

Jede Gemeinde habe zwar ihren eigenen Wahrheitsanspruch, sagte Anke Claßen in ihrer Begrüßungsansprache. Doch sei das Verbindende stets viel größer als das Trennende. Deshalb zeigte sie sich glücklich darüber, dass auch Vertreter der baptistischen, der neuapostolischen und der muslimischen Gemeinden der Einladung gefolgt waren. An alle gerichtet beschrieb sie das Ziel des Treffens: „Es ist sehr wichtig sich zu kennen, und es ist noch wichtiger, stets im Gespräch zu bleiben.“

Suchet der Stadt Bestes

In ihrer Andacht nahm Pastorin Christiane Wittrock den Vers „Suchet der Stadt Bestes“ des Propheten Jeremia zum Anlass, um für ein offenes, freundschaftliches Verhältnis zu den Bürgerkriegsflüchtlingen zu werben. Sie warnte davor, im Jammern stecken zu bleiben. Die meisten der hier gestrandeten Menschen hätten gar nicht hier her gewollt. „Versetzt euch in die Lage dieser Menschen und macht ihre Probleme zu euren eigenen. Suchet der Stadt Bestes“, sagte Christiane Wittrock. „Aber was das Beste ist, müssen wir erst herausfinden.“ Dabei sollte sich jeder mit seinen Möglichkeiten einbringen.

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In eine ganz andere Kerbe schlug Bürgermeister Carsten Seyfarth in seinem Grußwort – und doch schlossen sich seine Worte irgendwie auch nahtlos an Christiane Wittrocks Aufruf an. Am Tag zuvor habe er die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump im Fernsehen verfolgt. Man sage zwar, es werde nichts so heiß gegessen, wie es gekocht werde, doch dieser Mann mache ihm Angst. Twitter und andere so genannte soziale Netzwerke dürften nicht davon abhalten, den eigenen Verstand zu gebrauchen, betonte der Bürgermeister.

Ein Land, das dabei sei, sich derart abzuschotten wie die USA, sei kein Land, in dem er leben wolle. Er sei froh, in Deutschland und in einer so offenen Stadt wie Nordenham zu wohnen. Zwar gebe es auch hier Populisten, die alles schwarz-weiß malen wollen und damit Hass schüren. „Denen allerdings“, so Carsten Seyfarth, „müssen wir ein klares Nein entgegensetzen.“ Würde, Anstand und Respekt sollten die Diskussion bestimmen. Nordenham gehe dabei einen guten Weg. Die Stadt habe zwar ihre Probleme, doch sie stehe auf einem soliden Fundament.

Musik von Seewind

Während der Pausen bei dem Neujahrsempfang unterhielt die Gruppe Seewind um Bärbel Supper (Akkordeon), Christine Sassen Schreiber (Flöte), Dominique Wempe (Geige) und Klaus Zurhold (Gitarre) die Gäste mit vorwiegend französischen Liedern.

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