• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Naturschutz: Eine neue Eiche für Warfleth

25.03.2019

Warfleth An der Warflether Deichstraße gibt es wieder eine Eiche. Feierlich wurde der neue Baum auf dem St.-Marien-Platz gegenüber von der Kirche gepflanzt. Dass die Stiel-Eiche dort gepflanzt werden durfte, ist keineswegs selbstverständlich, denn in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Deich.

Zehn Bäume waren als Ersatzbepflanzung für die „Kaiser-Friedrich-III-Eiche“ vorgesehen, die im November nach Pilzbefall aus Sicherheitsgründen gefällt werden musste. Die sollten zwar in der Gemeinde Berne stehen, allerdings war die in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erarbeitete Ausgleichsmaßnahme als „Lückenbepflanzung“ in Pfahlhausen geplant – davon allerdings hätten die Warflether Anwohner, die das 1893 gepflanzte Naturdenkmal schmerzlich vermissten, wenig gehabt.

Der Initiative von Bürgermeister Hartmut Schieren-stedt, Anwohnern und der Gemeinde Berne ist es zu verdanken, dass einer dieser Bäume nun in Sichtachse der ehemaligen „Kaiser-Friedrich-III-Eiche“ seinen neuen Standort gefunden hat. 13 Meter vom Deichkern entfernt machten sich Claus Köhne vom Landkreis Wesermarsch und Cord Hartjen, Vorsteher des 1. Oldenburgischen Deichbands, dafür stark, dass die erforderliche Genehmigung durch die Untere Deichbehörde erteilt wurde.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig“, zitierte Verena Delius bei der kleinen Feierstunde keinen geringeren als Alexander von Humboldt. Anschließend wurde mit einem Glas Sekt auf den Baum angestoßen – von Nachbarn, die die Pflege übernehmen, vom Bürgermeister, der zwei Gießkannen spendierte, von Pastor Ingmar Hammann, der ein wachsames Auge darauf werfen wird, und nicht zuletzt von Claus Köhne und Cord Hartjen.

Bis der Baum allerdings die Größe des ehemaligen Naturdenkmals, das 125 Jahre lang ein paar Meter weiter an der K 217 stand, hat, werden einige Jahre vergehen. Und auch einen Namen, wie die ehemalige „Kaiser-Friedrich-III-Eiche“ hat der neue Baum nicht.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.