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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Was wird aus der Grundschule?

13.05.2017

Lemwerder Die Grundschule West an der Ritzenbütteler Straße steht wieder leer, nachdem sie bis Herbst vergangenen Jahres als Ausweichquartier für die Kommunale Kindertagesstätte genutzt wurde. Das Kita-Gebäude an der Detmarstraße war im Mai 2014 abgebrannt. Nun wird über eine Nachnutzung der 1952 gebauten und im Sommer 2012 geschlossenen Schule nachgedacht. Fünf konkrete Vorschläge liegen bisher vor.

AtelierhaUs

Ein Künstlerehepaar aus Bremen will das Gebäude erwerben und darin ein Atelierhaus mit Seminarangeboten und wechselnden Ausstellungen einrichten. Kaufpreis und Vertragsbedingungen sind ungeklärt. Zudem hat die Gemeinde bei einem Verkauf keinen Einfluss mehr auf künftige Entwicklungen dort – anders, als beispielsweise bei einem Abriss.

Tagespflege Kinder

Drei Erzieherinnen haben ein Konzept für eine Großtagespflegestelle für Kinder vorgelegt („Die Melksnuten“). Sie halten die Räumlichkeiten aufgrund der früheren Nutzung ohne größere Umbauten für geeignet. Zudem sehen sie einen Betreuungsbedarf.

Für die Verwaltung ist ungeklärt, wie eine vertragliche Regelung aussehen könnte und wie Kosten finanziert werden.

Tagespflege Senioren

Die SPD-Ratsfraktion hat vorgeschlagen, im Gebäude eine Tagespflege für Senioren einzurichten. Grundsätzlich ist das vorstellbar, sagte Bürgermeisterin Regina Neuke in der Sozialausschusssitzung am Donnerstagabend. Aber dazu müsse abgeklärt werden, wer als Träger infrage komme (mit DRK und Johannitern gibt es bereits zwei Interessenten). Außerdem müsse generell geprüft werden, ob sich das Gebäude für dieses Angebot eignet – und ob der tatsächliche Bedarf gegeben ist.

werkstatt

Zwei Lemwerderaner haben ein Konzept für eine Generationenwerkstatt vorgelegt, in der Jung und Alt gemeinsam werkeln und voneinander lernen. Hier ist ebenfalls zu klären, wer Träger wird und wie das Konzept finanziell umgesetzt werden kann.

Umweltzentrum

Der Naturschutzbund Stedingen wollte ein Umweltzentrum darin einrichten. Bisher gibt es aber keine weiteren konkreten Vorschläge dazu.

Die Anwohner

In der Sitzung hat Elisabeth Doerk im Namen der Anwohner gefordert, bei der Frage der Nachnutzung vor einer Entscheidung gehört zu werden. Sie seien am meisten betroffen und hätten daher selbst viele Ideen. Bürgermeisterin Regina Neuke hat einen Gesprächstermin „nach der Sommerpause“ zugesagt.

Es wird weiter beraten

Geprüft werden soll auch, ob mehrere der angedachten Nutzungen gemeinsam umgesetzt werden können. Sven Schröder (UWL) schließlich hat eine öffentliche Ausschreibung angeregt, um dadurch eventuell noch weitere Ideen von potenziellen Interessenten vorgelegt zu bekommen.

Zunächst beraten alle weiter – und die Verwaltung soll die Vorschläge genauer prüfen, ohne dabei konkrete Zusagen zu treffen. Denn auch ein neuerlicher Schulbetrieb wird von einigen Ratsmitgliedern nicht ausgeschlossen.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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