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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Thümler will Wesermarsch zum wolfsfreien Gebiet erklären

02.03.2018

Wesermarsch Angesichts der jüngsten mutmaßlichen Angriffe durch Wölfe im Landkreis Wesermarsch zeigt sich der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler besorgt. Er plädiert dafür, die Wesermarsch zu einem wolfsfreien Gebiet zu erklären: „Die Ansiedelung des Wolfes ist ohne Zweifel ein großer Erfolg für den niedersächsischen Artenschutz. Wenn es dauerhaft gelingen soll, den Wolf in unsere Kulturlandschaft zu integrieren, müssen wir aber klare Grenzen ziehen.“ Die Schutzinteressen von Menschen und Nutztieren dürften nicht hinten angestellt werden, betont Thümler.

Im Raum Elsfleth waren in der vergangenen Woche Schafe angegriffen worden, drei wurden direkt getötet, ein weiteres musste der Schäfer erlösen. Eine erste DNA-Analyse durch das ForGen-Institut in Hamburg hatte den Verdacht eines weiteren Wolfsangriffes bestätigt. Allerdings steht die offizielle Bestätigung durch das vom Land beauftragte Senckenberg-Institut noch aus.

Im vergangenen September waren in der Gemeinde Jade bei einer auch offiziell bestätigten Wolfsattacke 22 Schafe zu Tode gekommen.

Für die Deichschäfer sei die Rückkehr des Wolfes in die Wesermarsch, so Thümler, mittlerweile „existenzbedrohend“. Die Deichschäfer leisteten einen wichtigen Beitrag für den Küstenschutz und für die Landschaftspflege. Nach Auffassung des CDU-Landtagsabgeordneten muss dafür gesorgt werden, dass sie diese Aufgabe auch weiterhin erfüllen können. „Die Verharmlosung der Wolfs-Problematik, wie sie in der Vergangenheit vor allem von den Grünen betrieben wurde, bringt uns nicht weiter“, meint Thümler.

Auch der Landesregierung sei die besondere Wolfs-Problematik für die Deichschäfer bewusst. In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU und SPD angekündigt, sich für eine politische Initiative in Richtung der EU-Kommission stark machen zu wollen, damit in Niedersachsen die Ausweisung wolfsfreier Gebiete nach dem Vorbild von Finnland und Schweden auf den Weg gebracht wird. Thümler fordert: „Dieses Vorhaben muss jetzt zügig in die Tat umgesetzt werden.“

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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