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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Ein Hoch auf das Handwerk“

06.10.2017

Wesermarsch Sechs Direktkandidaten bewerben sich bei der Landtagswahl am Sonntag, 15. Oktober, im Wahlkreis 71 Wesermarsch (ohne Jade, dafür mit Rastede) um einen Sitz im niedersächsischen Landtag. Für die FDP geht Horst Kortlang erneut ins Rennen. Nach seinem Wahlerfolg im Jahr 2013 hofft der 69-Jährige wieder auf den Einzug in den Landtag.

Die Themen Landwirtschaft und Handwerk liegen dem Liberalen am Herzen. „Die Landwirte versorgen uns mit den besten und gesündesten Lebensmitteln aller Zeiten“, sagt er. Für ihn hat auch das Handwerk goldenen Boden: „Unser Handwerk und der Mittelstand machen den Staat, also unsere Gemeinschaft, krisenfest“, ist Horst Kortlang überzeugt. Ein gesunder Mittelstand garantiere Arbeitsplätze und Wachstum. „Und hier muss das Vertrauen in meine Partei noch viel stärker wachsen, meine ich“, betont der Landtagsabgeordnete. Er ist Sprecher für Bundes- und Europaangelegenheiten, Medien und Raumordnung seiner Partei.

Privat ist die Musik eine seiner großen Leidenschaften. Neben der Musik ist die Sammlung alter Landmaschinen ein weiteres Hobby. „In meiner Freizeit geht es mit Blaumann und Werkzeugkasten hinaus in die Scheune, um die alten Glanzstücke wieder zu reparieren“, sagt er.

 Das Direktmandat im Wahlkreis 71 hatte 2013 Björn Thümler (CDU) gegen Karin Logemann (SPD) gewonnen.

Das bin ich privat

Leider habe ich viel zu wenig Zeit für mein Privatleben: Als ein Mensch der die Menschen und die Geselligkeit liebt, bin ich in verschiedenen Vereinen tätig, der Begriff „Vereinsmeier” wäre bei mir eher angebracht. Nur so erfährt man Veränderungen in der Gesellschaft und wie und wo der Schuh drückt.
Der Resthof ist bei mir nicht nur eine Modeerscheinung, sondern ich weiß, was ein Misthaufen ist und wie man ihn pflegt. Das Thema Liebe zur Scholle und zu den Tieren kommt bei mir aus tiefstem Herzen, denn als Pferdehalter (Haflinger und Alt-Oldenburger) habe ich ein ganz besonderes Herz zu Tieren und die spüren sofort, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

Diese drei Ziele möchte ich für die Wesermarsch erreichen

Mit dem Glasfaserausbau, beim letzten Haus beginnend, wurde ich im Wahlkampf 2013 noch belächelt. Heute stellen sich Politiker allabendlich vor die Kameras und sagen, dass das schon immer ihr Thema gewesen wäre. In den letzten fünf Jahren ist für die Verbraucher nichts unternommen worden, nur für die Kunden, die in den Zentren wohnen.
Straßen sind von den großen regierenden Parteien in den letzten Jahren vernachlässigt worden. Wir müssen unsere Straßen besser ausbauen. Es darf hier keine kurzfristige Flickschusterei betrieben werden, denn das ist nur Augenwischerei, die schnell durchschaut wird.
Bildung unserer Kinder so gestalten, dass sie auf die Anforderungen der Zukunft bestens vorbereitet sind: Das Lernen muss gelehrt werden, damit lebenslanges Lernen nicht zur bloßen Floskel verkommt.
Landwirtschaft und Handwerk den Stellenwert zurückgeben, den diese verdient haben.

Hier hat meine Partei Unrecht

Aussetzung der Wehrpflicht und Aufgabe des Meisterzwangs.

So werbe ich um Stimmen

Nicht nur zu Wahlzeiten, sondern die gesamte Zeit über besuche ich diverse Veranstaltungen, auf denen ich mir die Sorgen und Nöte der Menschen anhöre.

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, muss durch eine Bundesratsinitiative abgeschafft werden. Es ist Zeit, dass hier sozialmarktwirtschaftliche Regeln einkehren. Zumal es auch ein irreführender Begriff ist, denn in dem Gesetz wird nur Strom geregelt. Es fehlt die Gesamtbetrachtung, dann könnten auch Lösungen umgesetzt werden, die bisher ausgesperrt bleiben, wie beispielsweise Wasserstoff als Energieträge für Brennstoffzellen.

Mein Traumjob in der Landesregierung

Energie- und Digitalisierungsminister, weil wir Strom und Wasserstoff nicht abbauen oder fördern können, wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, sondern erzeugen müssen. Strom muss aber im Moment des Erzeugens auch wieder verbraucht werden. Wasserstoff kann leicht gespeichert werden und ist schon ein fertiger Sekundärenergieträger. Aus den fossilen Energieträgern müssen erst noch nutzbare Sekundärenergieträger hergestellt werden.
Der Glasfaserausbau bis zu jeder Haustür ist die Grundvoraussetzung, Digitalisierung ist aber weit mehr. Es geht um Datenschutz: wer darf was, wofür und wann nutzen. Es geht aber auch um Datensicherheit: wer und wie sorgt man dafür, dass Daten nicht verloren Gehen und nicht in unbefugte Hände gelangen; wie und nach welchen Regeln vernetzen wir Geräte.


Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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